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Alt 01-12-2010, 19:16
helpingshands helpingshands ist offline
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Es ist in Österreich dann problemlos, wenn
a) alle Dokumente des Ehegatten übersetzt und beglaubigt vorliegen, und
b) der Heiratswillige zum Hochzeitszeitpunkt ein Aufenthaltsrecht besitzt (auch das aus dem offenen Asylverfahren) - andernfalls steht die Polizei vor dem Standesamt und es gibt statt der Eheschließung eine Festnahme

Was ich auch schon gehört habe sind Ideen, eine falsche Identität in Östererich dadurch zu "entsorgen", dass bei der Hochzeit im Drittstaat der aus der EU "Ausgesickerte" oder jemand, der ihm ähnlich sieht, mit der "richtigen" Identität vor den Traualtar tritt. Das ist aber Harakiri mit Anlauf: Die Fingerabdrücke des ehem. Asylwerbers und der Aliasname sind hier aktenkundig und wenn den Behörden das nicht schon beim Erstantragsverfahren auffällt, so ist das Aufenthaltsrecht bei einem Erkennen zu irgendeinem späteren Zeitpunkt als erschlichen weg und zwar auf lange Zeit mit Aufenthaltsverbot im ganzen Schengen-Raum

Grüsse,
Peter
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