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Alt 08-24-2011, 11:28
sibasar sibasar ist offline
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Zitat von SweetLatina Beitrag anzeigen
Hallo.
Ich weiß, es ist schon zig mal in diesem forum gefragt und diskutiert worden,
allerdings bin ich nach durchforsten des forums leider noch nicht schlau genug, um für meinen konkreten fall eine lösung zu finden.
bin seit letztem jahr mit meinem mann (nicht eu-bürger) verheiratet.
ich bin österreicherin, arbeite teilzeit und mein mann ist student. darauf basiert auch sein derzeitiger aufenthaltstitel.

seit juni sind wir beide über 21 und wir könnten nun den erstantrag auf AT-Familienangehöriger für ihn stellen, allerdings quält mich diese einkommensfrage.
ich verdiene monatlich knappe 1.200 € netto, unsere wohnung kostet inkl. betriebskosten 600 € und ich habe einen kredit von monatl. 30 € bis Dezember 2012. mein mann hat kein einkommen. auch habe ich keinen unterhaltszahlungsvertrag mit meinen eltern.
allerdings habe ich einen ausgezahlten bausparvertrag idHv 4000€.

wie kann ich das nun berechnen, damit ich weiß, ob dieser erstantrag und die wartezeit auf den bescheid nun nicht umsonst ist.

herzlichen dank im voraus für die mühe eines sich auskennenden
lg
Die notwendigen Unterhaltsmittel sind:
€ 1189,56 (Richtsatz Ehepaar)
€ 600,--
€ 30
= € 1.819,56
Zum Abzug zu bringen ist die sog. "frei Station" i.d.H.v. 253,50

Somit ergibt sich ein notwendiger Unterhalt i.d.H.v. € 1566,06

Wenn Sie ein Monatsnettoeinkommen in der Höhe von € 1.200,-- haben, ergibt sich daraus unter Berücksichtigung der 13. und 14. Gehälter ein tatsächliches Einkommen vom € 1.400,--/Monat.

Somit ergibt sich ein monatlicher Fehlbetrag in der Höhe von € 166,06.
Auf das Jahr berechnet macht dies € 1.992,72.
Dies können Sie nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes durch Sparguthaben abdecken. Da Sie bereits über € 4.000,-- verfügen, ist wohl davon auszugehen, dass der Unterhalt für die Dauer des zu erteilenden Aufenthaltstitels (1 Jahr) gesichert ist.
MfG

Geaendert von sibasar (08-24-2011 um 13:33 Uhr).
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