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Alt 11-04-2017, 12:43
Lupacus Lupacus ist offline
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Lupacus is on a distinguished road
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Hallo,
ich wollte kein neues Thema aufmachen und dachte meine Frage passt am Besten in diesen Thread. Hoffe, dass ich das als Formumneuling richtig gemacht habe.

ich habe eine Frage bezüglich Entscheidung zwischen „Antrag auf Aufenthaltstitel Familenangehöriger“, bzw. „Antrag auf Aufenthaltskarte für Angehörige von EWR-Bürgerinnen/Bürgern und Schweizerinnen/Schweizern, die Drittstaatsangehörige sind“.
Nach meinem Verständnis ist ersterer die nationale Version und zweitere EU-Recht.

Kurz zu den Hintergrundinformationen: Ich bin Österreicher meine Frau die ich im September in Österreich geheiratet habe ist Australierin. Sie ist derzeit Diplomatin in Wien, jedoch läuft dieser Status Mitte November aus. Sie ist seit Sommer 2014 in Österreich. Ich war von 9/2006-8/2007 in Berlin Vollzeit als Praktikant angestellt und habe dort gelebt (Ich kann dies durch Praktikumsvertrag, Dienstzeugnis, Anmeldebestätigung [=Meldezettel] und eine Schulungsbestätigung belegen; darüber hinaus habe ich jedoch keine Dokumentation mehr).

1) Ist es durch meinen Berlin Aufenthalt möglich den „EU Weg“ zu wählen?
2) Falls ja: Der „EU-Weg“ scheint mir anhand der Angaben zu den notwendigen Voraussetzungen deutlich leichter zu sein als der nationale Weg (weniger Voraussetzungen). Täuscht meine Wahrnehmung, oder ist das so? Sollten wir diesen Weg wählen erwachsen meiner Frau daraus irgendwelche Nachteile im Vergleich zum „Aufenthaltstitel Familenangehöriger“? Kann meine Frau anhand der oben erwähnten Belege diesen Antrag in Wien bei der MA35 einbringen?
Vielen Dank für die Hilfe!

PS: Ich habe schon bei der MA35 angefragt, habe aber keine klare Antwort bekommen.
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