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Alt 03-24-2019, 19:23
Amidala Amidala ist offline
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Amidala is on a distinguished road
Standard Bescheinigung des Daueraufenthalts für Bulgaren, noch vor 01.01.2006 angemeldet

Hallo,
ich suche schon lange Infos, jedoch konnte ich bisher leider nur sich widersprechende Aussagen finden.Ich bedanke mich ganz herzlich im Voraus für die Antworten. Ich habe festgestellt, dass es sehr viele Menschen gibt, die so wie ich, denken, dass sie so lange da sind, studiert haben, jetzt arbeiten, also es ist alles vollkommen in Ordnung, bis halt man mit dem Thema konfrontiert wird.
Ich bin bulgarisch, seit Oktober 2005 in Wien wohnend. Habe mich vor kurzem beim Beratungszentrum für neue EU-Bürger informiert wie genau vorzugehen ist, da geplant ist, dass meine Mutter in ca. einem Jahr nach Wien zieht, wir hatten vor, sie als Angehörige anzumelden. Man wird mich anscheinend ganz genau kontrollieren, wenn ich unterschreibe, dass ich für sie aufkommen werde. Angeblich brauche ich eine Bescheinigung des Daueraufenthalts. Dazu einige Fragen:
1. Ich bin seit Okt. 2005 in Wien gemeldet, habe nur Meldezettel, keine Anmeldebescheinigung, das ist doch in Ordnung?

Zu den fünf Jahren ununterbrochener rechtsmäßiger Aufenthalt:
Meldezettel ist ununterbrochen, jedoch:
2. Stimmt es, dass sie Infos zu meinem Visum von damals verlangen dürfen? Können sie nicht selber nachschauen? Auf dem Antrag sind diese auch auszufüllen (Punkt 36). Kann ich bei dem MA 35 Einsicht in meine Akte verlagen, sodass sie mir die Nummer diese Studentenvisas bestätigen?

Die Visas habe ich nicht mehr, diese musste man zurückgeben, und seitdem habe ich auch einen neuen Pass.
Bin als Studentin gekommen, damals mit Studentenvisum für 6 Monate, ausgestellt von der österreichischen Botschaft, in Dezember 05 habe ich Pass mit Visum verloren, Verlustmeldung habe ich nicht mehr, danach habe ich jedoch ein Duplikat erhalten. In 2006 habe ich eine Verlängerung bei der Fremdenpolizei beantragt, die war glaube ich ein Jahr gültig, danach ist das Jahr 2007 gekommen. Ich habe gesucht, aber keine Kopien von den Unterlagen damals gefunden, kann das tatsächlich zu einem Problem werden?


Mein Versicherungsdatenauszug weist folgendes aus:
26.10.05-31.03.14 Selbstversicherung als Studierende (Studium 2011 abgeschlossen, danach ein weiteres inskribiert)
(gleichzeitig zu der Selbstversicherung: 19.03.07-28.03.07 und 14.05.07-06.03.08 geringfügig, war aber ohne Beschäftigungsbewilligung, da der AG die Beschäftigungsbewilligung nicht beantragt, mich jedoch bei der WGKK gemeldet hat)
31.03.14 – 27-04.14 Lücke, da ich mich blöderweise gleich nach der Arbeitszusage bei der WGKK abgemeldet habe
28.04.14-30.11.15 angestellt
01.12.15-18.12.18 Urlaubsabfindung und Urlaubsentschädigung
19.12.15-28.12.15 Lücke, da AMS bei Kündigung durch den AN erst ab der vierten Woche zahlt
29.12.15-06.03.16 Arbeitslosengeld
07.03.16-31.10.17 angestellt, danach habe ich gekündigt
01.11.17 Lücke, da dies ein Feiertag war und der neue AG mich ab dem 02.11. angestellt hat
02.11.17-laufend angestellt
3.. Ist es richtig, dass sich Lücken aus einem Tag auch als schädlich erweisen können?
4. Kann ich mit solchen Daten die Bescheinigung überhaupt beantragen?
5. Ich habe gelesen, dass die fünf Jahre bei EU-Bürger retrospektiv bewiesen werden müssen, kann ich dann die Jahre des Studiums heranziehen?
6. Wie fatal kann nach so einer langen Zeit die geringfügige Beschäftigung ohne Arbeitsbewilligung sein?

Vielen Dank nochmals und liebe Grüße

Geaendert von Amidala (03-24-2019 um 19:30 Uhr).
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