
11-03-2004, 12:18
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Schwarze Websites als Protest
Mit einem "Schwarzen Tag der Menschenrechte" möchten zahlreiche Organisationen ihren Protest und die Solidarität mit "bedrohten VerteidigerInnen der Menschenrechte" ausdrücken. Deren Startseiten zeigen sich heute schwarz mit folgendem Text:
Schwarzer Tag der Menschenrechte
Protest und Solidarität mit bedrohten VerteidigerInnen der Menschenrechte
Mit politischen Ermittlungen versucht Innenminister Ernst Strasser VerteidigerInnen von Menschenrechten aus dem Weg zu räumen. Jene, die sich seiner menschenrechtswidrigen Politik in den Weg stellen, sollen durch fadenscheinige Ermittlungen eingeschüchtert und delegitimiert werden.
Als Zeichen des Protestes und aus Solidarität mit allen bedrohten MenschenrechtsaktivistInnen beteiligen wir uns am "Schwarzen Tag der Menschenrechte".
Initiiert von SOS Mitmensch
Initiiert wurde die Aktion von SOS Mitmensch, rund 20 Organisationen beteiligen sich daran und setzen ihre Startseiten im Internet heute auf schwarz, unter ihnen ist auch die Grüne-Bundespartei.
Umstrittene Ermittlungen
Anlass der Aktion sind umstrittene Ermittlungen gegen die zwei Menschenrechtsanwälte Nadja Lorenz und Georg Bürstmayr, die von der Wiener Stadtzeitung "Falter" aufgedeckt worden waren. Demnach sollen Kabinettsmitarbeiter des Innenministeriums involviert gewesen sein und Innenminister Ernst Strasser (ÖVP) sei von den Ermittlungen des Bundeskriminalamtes informiert gewesen. Der Menschenrechtsbeirat, dessen Mitglieder sowohl Lorenz als Bürstmayr sind, wird am 16. November eine Sondersitzung dazu abhalten.
AUSLAENDER.at
Quelle: [url]http://volksgruppen.orf.at/volksgruppen/integration/stories/19867/[/url]
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