Sehr geehrte Damen und Herren,
Wir erlauben uns, Sie nochmals auf folgende Veranstaltung hinzuweisen:
Von Fußball und Folklore zur politischen Selbstbehauptung:
MigrantInnenorganisationen in Wien
Podiumsdiskussion anlässlich der
Präsentation des Buches „Migrantenorganisationen in der Großstadt. Entstehung, Strukturen und Aktivitäten am Beispiel Wien“ (Europäisches Zentrum Wien) mit den AutorInnen, Harald Waldrauch und Karin Sohler, der Stadträtin Sonja Wehsely sowie VertreterInnen von MigrantInnenorganisationen
Ort: Hauptbücherei Wien am Gürtel, Urban-Loritz-Platz 2a
Zeit: 2. Dezember 2004, 19h
Organisationen von MigrantInnen haben in der österreichischen Öffentlichkeit bislang nur wenig Aufmerksamkeit gefunden: Zuwanderer werden fast nie als kollektive gesellschaftliche und politische Akteure wahrgenommen. Die inzwischen ca. 450.000 in Wien lebenden MigrantInnen und ausländischen Staatsangehörigen und deren Nachkommen haben in den letzten Jahrzehnten aber eine Vielzahl an Organisationen mit den unterschiedlichsten Zielen und Aktivitäten gegründet: Sie reichen von gemeinsamer Freizeitgestaltung und Sportausübung, über die Pflege der Herkunftskultur und Religion, bis hin zur Beratung und Betreuung, Verständigung zwischen Minderheiten und österreichischer Mehrheit und auch politischen Selbstorganisation und Interessenvertretung.
Das Europäische Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung hat in einer vom Wiener Integrationsfonds, der MA57 und der Arbeiterkammer Wien geförderten Studie, die jetzt in Buchform vorliegt, erstmals einen Überblick über die Organisationen von MigrantInnen in Wien gegeben sowie die Geschichte der Organisationslandschaft der größten Herkunftsgruppen nachgezeichnet. Anlässlich der
Präsentation dieses Buches wollen die AutorInnen, Harald Waldrauch und Karin Sohler, in einer Podiumsdiskussion mit der für Integrationsfragen zuständigen Stadträtin Sonja Wehsely sowie RepräsentantInnen von MigrantInnenorganisationen u.a. über folgende Fragen diskutieren:
Wie haben sich die Strukturen, Zwecke und Aktivitäten von MigrantInnenorganisationen in den vergangenen Jahrzehnten verändert und wodurch war dies bedingt?
Welche Funktionen haben diese Organisationen für die Zuwanderer selbst und für die österreichische Gesellschaft insgesamt?
Welche Rolle haben MigrantInnenorganisationen im Prozess der Integration von Zuwanderern?
Sollte Integrationspolitik die Selbstorganisation von MigrantInnen fördern, und wenn ja, wie?
Mit den AutorInnen diskutieren:
Sonja Wehsely (Stadträtin für Integration, Frauenfragen, KonsumentInnenschutz und Personal)
Araba Johnston-Arthur (Verein "Pamoja")
Darko Miloradovic (Verein "Jedinstvo")
Alexis Nshimyimana Neuberg (Obmann Wiener Integrationskonferenz, Radio Afrika)
Gamze Ongan (Verein "Peregrina")
Moderation:
Dilek Çinar (Europäisches Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung)
Das
präsentierte Buch wird bei der Podumsdiskussion zum Sonderpreis von ¤ 35 zu erwerben sein.
Mit freundlichen Grüßen
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Europäisches Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung
Programmbereich: International Migration, Social Integration and Diversity Management