01-20-2005, 16:07
Konkrete Hilfestellung
ÖH Löst Rücklagen in der Höhe von 60.000 Euro für einen Sonderfonds für ausländische Studierende auf
Die Tatsache, dass ausländische Studierende die doppelten Studiengebühren zahlen müssen zieht existenzbedrohende Folgen nach sich. Die ÖH (Österreichische HochschülerInnenschaft) versucht mit der Einrichtung eines Sonderfonds die negativen Folgen einzudämmen.
Die Grundforderungen der Studierendenvertretung nach einer einheitlichen österreichweiten Regelung, eine Befreiung von den Studiengebühren für Studierende aus Reform- und Entwicklungsländern anstelle der aufwändigen Prozedur der Rückerstattung eine Befreiung von den Studiengebühren für Studierende aus den neuen EU Ländern, bis zu deren gänzlicher arbeits- und sozialrechtlichen Gleichstellung, bleiben bestehen.
Barbara Wittinger aus dem Vorsitzteam der ÖH: „Für viele ausländische Studierende stellen die Studiengebühren ein massives Problem dar. Die ÖH hat mit einer Rücklagenauflösung von 60.000 Euro einen Sonderfonds eingerichtet, der zumindest die gröbsten Schäden eindämmen soll. Wir haben auf politische Ebene interveniert indem wir dem Ministerium unsere Forderungen in einer Stellungnahme überreicht haben, doch wurden diese nicht berücksichtigt“.
„Auf unsere Grundforderungen wurde nicht eingegangen. Die Ministerien schieben die Verantwortung einfach auf die unterfinanzierten Universitäten ab, wodurch viele ausländische Studierende zu Semesterbeginn vor dem existenzbedrohenden Problem standen, dass sie plötzlich Gebühren zahlen sollten“, so Patrice Fuchs aus dem Vorsitzteam. „Wir versuchen nun eine konkrete Hilfestellung zu geben um wenigstens zu verhindern, dass die Studierenden dazu gezwungen werden ihr Studium aufzugeben“.
„Wir bestehen weiter auf unseren Grundforderungen und werden auch die ausländischen Studierenden nicht im Stich lassen. Der am Donnerstag stattfindende Bettelzug von ausländischen Studierenden, bei dem Studierende von Ministerium zu Ministerium ziehen und um Unterstützung ‚betteln’, zeigt wie dramatisch die Situation ist“, schließt das Vorsitzteam.
Quelle: http://oeh.ac.at/oeh/service/100143570701/109525321787/110018656718
ÖH Löst Rücklagen in der Höhe von 60.000 Euro für einen Sonderfonds für ausländische Studierende auf
Die Tatsache, dass ausländische Studierende die doppelten Studiengebühren zahlen müssen zieht existenzbedrohende Folgen nach sich. Die ÖH (Österreichische HochschülerInnenschaft) versucht mit der Einrichtung eines Sonderfonds die negativen Folgen einzudämmen.
Die Grundforderungen der Studierendenvertretung nach einer einheitlichen österreichweiten Regelung, eine Befreiung von den Studiengebühren für Studierende aus Reform- und Entwicklungsländern anstelle der aufwändigen Prozedur der Rückerstattung eine Befreiung von den Studiengebühren für Studierende aus den neuen EU Ländern, bis zu deren gänzlicher arbeits- und sozialrechtlichen Gleichstellung, bleiben bestehen.
Barbara Wittinger aus dem Vorsitzteam der ÖH: „Für viele ausländische Studierende stellen die Studiengebühren ein massives Problem dar. Die ÖH hat mit einer Rücklagenauflösung von 60.000 Euro einen Sonderfonds eingerichtet, der zumindest die gröbsten Schäden eindämmen soll. Wir haben auf politische Ebene interveniert indem wir dem Ministerium unsere Forderungen in einer Stellungnahme überreicht haben, doch wurden diese nicht berücksichtigt“.
„Auf unsere Grundforderungen wurde nicht eingegangen. Die Ministerien schieben die Verantwortung einfach auf die unterfinanzierten Universitäten ab, wodurch viele ausländische Studierende zu Semesterbeginn vor dem existenzbedrohenden Problem standen, dass sie plötzlich Gebühren zahlen sollten“, so Patrice Fuchs aus dem Vorsitzteam. „Wir versuchen nun eine konkrete Hilfestellung zu geben um wenigstens zu verhindern, dass die Studierenden dazu gezwungen werden ihr Studium aufzugeben“.
„Wir bestehen weiter auf unseren Grundforderungen und werden auch die ausländischen Studierenden nicht im Stich lassen. Der am Donnerstag stattfindende Bettelzug von ausländischen Studierenden, bei dem Studierende von Ministerium zu Ministerium ziehen und um Unterstützung ‚betteln’, zeigt wie dramatisch die Situation ist“, schließt das Vorsitzteam.
Quelle: http://oeh.ac.at/oeh/service/100143570701/109525321787/110018656718