Eine-Welt-Stipendienprogramm am 4/2/2003 um 11:27

09-09-2004, 03:48
Hi!

Wer kennt sich bei dem sogenannten Eine-Welt-Stipendienprogramm aus und kann mir ein paar Fragen beantworten ???

Danke!

09-09-2004, 03:49
Hi

Am besten kennen Sich natürlich die Mitarbeitern von AAI, LAI und Orient Gesellschaft.

Die ÖH sollte sich auch auskennen.
Melde dich bei der AusländerInnenreferentin an der Öh BV.
oeh@oeh.ac.at

Vielleicht kann ich dir auch helfen, wenn die Fragen nicht zu Detailliert sind.
schreib mal was du fragen willst, ich sage dir dann bescheid, ob ich es weiss.

lg

09-09-2004, 03:49
Hi!!!

Also mich würde interessieren:

Welche Voraussetzungen muss ein Student erfüllen, damit er dieses Stipendium bekommt, wieviel dürfen die Eltern, die ja noch im Heimatland leben verdienen.

Wer entscheidet, ob die betreffende Studentin das Stipendium bekommt?

Das wars auch schon, Danke, lg!

09-09-2004, 03:49
Hi

habe die Infos von der Homepage kopiert.
erreichbar unter
www.aai-wien.at

bitte unten weiter lesen.
Entscheiden tut eine Komission bei der AAI, bzw. LAI, bzw. Orient Gesellschaft.

Mehr Infos habe ich leider nicht. Es gibt aber auch StipendiatInnen VertreterInnen. (soweit ich weiss). Die können dir vielleicht viel mehr Infos geben.
lg und viel Erfolg

Was ist das EWS?

Studienförderung für Studierende und junge AkademikerInnen aus Entwicklungsländern als Teil der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit.

Die Aus- und Weiterbildung von jungen Fachkräften an österreichischen Universitäten und Hochschulen ist ein Beitrag zur Bildung eines menschlichen Potentials, um neuen Herausforderungen der Entwicklungszusammenarbeit, wie z.B. Demokratieförderung, institution building, Stärkung der Zivilgesellschaft, Partizipation und empowerment begegnen zu können.

Im Sinne eines ganzheitlichen Konzeptes beinhaltet das Programm die Bereiche Stipendienprogramme, studienbegleitende Maßnahmen, Reintegrationsförderung
und Nachkontakte.

Das Programm wird aus staatlichen, kirchlichen und privaten Mitteln der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit finanziert. Über die Vergabe der Mittel entscheidet eine Kommission, der auch gewählte VertreterInnen der StipendiatInnen angehören.

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Zielgruppe:

Das Eine-Welt-Stipendienprogramm wendet sich an Studierende aus Afrika, Asien (inklusive Türkei) und Lateinamerika, die aus eigener Initiative nach Österreich gekommen sind, um hier eine Ausbildung zu absolvieren.

Mit dem Schritt zum Auslandsstudium haben die Studierenden ein hohes Maß an Durchsetzungsfähigkeit, Kreativität und Mobilität bewiesen. Die Studienförderung leistet einen Beitrag, das Recht auf Bildung auch für jene einzulösen, die als kritische und intellektuelle junge Menschen in ihrer Heimat schlechte Bedingungen vorfinden.

Diese Aspekte treffen in noch stärkerem Maße auf Frauen zu. Studienförderung bietet in diesem Sinne eine Möglichkeit, ethnische, religiöse, soziale und regionale Benachteiligungen
und auch Menschenrechtsverstöße in Einzelfällen ausgleichen zu können.

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Ziele:

1. Gefördert wird die Ausbildung von qualifizierten Fach- und Führungskräften an österreichischen Universitäten, die nach ihrer Rückkehr durch ihre erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen in ihrer Heimatregion leisten können. Bei Nicht-Rückkehr besteht die Verpflichtung, die erhaltenen Fördermittel zurückzuzahlen.

2. Neben dem Erwerb von Wissen, Techniken und Fertigkeiten im Fachstudium bietet der Aufenthalt in Österreich die Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit dem österreichischen gesellschaftlichen und politischen System, zur Mitarbeit in partizipativ strukturierten Organisationen, entwicklungs- und gesellschaftspolitische Sensibilisierung durch Wahrnehmung der Angebote der projekttragenden (Afro-Asiatische Institute, Österreichische Orientgesellschaft Hammer-Purgstall, Österreichischer Akademischer Austauschdienst, Österreichisches Lateinamerika-Institut) oder anderer Organisationen und die Möglichkeit zu interkulturellem Lernen.

3. Studierende aus Entwicklungsländern in Österreich leisten einen Beitrag für ein besseres Verständnis von Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen und dienen der internationalen Orientierung und der Weltoffenheit Österreichs, insbesondere seiner Universitäten. Damit übernehmen sie eine wichtige Brückenfunktion.

Das Eine-Welt-Stipendienprogramm richtet sich an Studierende aus Entwicklungsländern an österreichischen Universitäten und Hochschulen und versteht sich als Beitrag zum friedlichen Zusammenleben mit Menschen aus verschiedenen Herkunftsregionen durch die Förderung von Chancengleichheit, Dialog und Partnerschaft.

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Voraussetzungen:
Allgemeine Voraussetzungen und Bedingungen

Staatsbürgerschaft eines außereuropäischen Entwicklungslandes oder der
Türkei (ausgenommen anerkannte Flüchtlinge und AsylwerberInnen)
Antragstellung in Österreich nach erfolgter Immatrikulation und Inskription an einer österreichischen Universität
Finanzielle Notwendigkeit
Guter Studienerfolg
Prinzipielle Bereitschaft zur Rückkehr in das Herkunftsland oder in ein anderes Entwicklungsland (Bei Nicht-Rückkehr innerhalb eines Jahres nach Abschluß des Studiums besteht die Verpflichtung zur Rückzahlung der erhaltenen Förderungsmittel gemäß dem im Kontaktkomitee für Studienförderung vereinbarten Modus)
Frauen werden prioritär gefördert.

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Zusätzliche Voraussetzungen
a) für Diplomstudien
b) für Doktoratsstudien

a) Zusätzliche Voraussetzungen für Diplomstudien:

Altersgrenze: 30 Jahre bei Förderungsbeginn
Erwartet wird:
Interesse an Entwicklungs- und Gesellschaftspolitik sowie aktive Beteiligung an der Bildungsarbeit entwicklungspolitisch tätiger Institutionen, insbesondere der Betreuungsorganisationen (Afro-Asiatische Institute, Österreichische Orientge-sellschaft Hammer-Purgstall, Österreichischer Akademischer Austauschdienst, Österreichisches Lateinamerika Institut).
Im zweiten Studienabschnitt wird eine intensive Vorbereitung auf die Berufstätigkeit im Herkunftsland oder einem anderen Entwicklungsland (z.B. durch Praktika und Famulaturen in Entwicklungsländern, die Wahl des Themas der Diplomarbeit, etc.) vorausgesetzt.

b) Zusätzliche Voraussetzungen für Doktoratsstudien:
Dieses Programm richtet sich vorrangig an DoktorandInnen mit entwicklungs- oder gesellschaftspolitisch relevanten Forschungsvorhaben, die in enger Zusammenarbeit mit universitären und außeruniversitären Partnern wie NGOs in der Herkunftsregion durchgeführt werden.

Altersgrenze: 35 Jahre bei Förderungsbeginn
Ausführliche Projektbeschreibung
Positives Gutachten der wissenschaftlichen BetreuerInnen
Erwartet wird:
Erwartet wird die aktive Beteiligung an der Bildungsarbeit entwicklungspolitisch tätiger Institutionen, insbesondere der Betreuungsorganisationen (Afro-Asiatische Institute, Österreichische Orientgesellschaft Hammer-Purgstall, Österreichischer Akademischer Austauschdienst, Österreichisches Lateinamerika Institut). Weiters wird eine intensive Vorbereitung auf die Berufstätigkeit im Herkunftsland oder einem anderen Entwicklungsland vorausgesetzt.


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Bewerbungsfrist:
1x im Jahr:
1. - 30. April für ordentliche HörerInnen

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Stipendienhöhe:

1. Studienabschnitt: ¤ 400,- /Monat
2. Studienabschnitt: ¤ 475,- /Monat
Doktoratsstudium: ¤ 510,- /Monat

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Maximale Förderungsdauer:

Für Diplomstudien: durchschnittliche Studiendauer (Ausnahmen nur in besonders begründeten Fällen)
Für Doktoratsstudien: lt. Gutachten der BetreuerInnen bis maximal drei Jahre


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Zusätzliche Leistungen:
BESTÄTIGUNGEN
Stipendienbestätigungen für Visum, Krankenversicherung, Befreiung von der Studiengebühr und Telefongebühr

FÖRDERUNG BESONDERER STUDIENKOSTEN
Das AAI unterstützt nach den finanziellen Möglichkeiten Aufwendungen im Rahmen des Studiums, die dazu dienen, studienergänzende Qualifikationen (z. B. Sprachkurse, Computerkurse etc.) zu erwerben. Darüber hinaus können in besonders begründeten Fällen Kongreßteilnahmen und fachspezifische Praktika gefördert werden. Zum Aufbau einer Fachbibliothek oder für das Studium notwendige Unterrichtsmaterialien werden ebenfalls unterstützt vom AAI unterstützt.

DIPLOMARBEITEN/DISSERTATIONEN
Zuschüsse für die Herstellung von Diplomarbeiten und Dissertationen können im Studienreferat beantragt werden. Die SubventionsgeberInnen des AAI (Außenministerium und Katholische Frauenbewegung) legen Wert darauf, dass sie im Vorwort der Diplomarbeit bzw. Dissertation erwähnt werden, da dies die Bedeutung des Eine-Welt-Stipendienprogramms für den internationalen Austausch dokumentiert. Ein Exemplar der Diplomarbeit oder Dissertation soll dem AAI zur Verfügung gestellt werden.

RAUMRESERVIERUNG
Das AAI stellt für kulturelle, soziale und andere Aktivitäten Räume zur Verfügung. Information und Reservierung bei Herrn Adalbert Raab, Tel. 3105145-140

SEMINARE
Die Afro - Asiatischen Institute, die Österreichische Orientgesellschaft, der Österreichische Akademische Austauschdienst und das Lateinamerika Institut veranstalten im laufenden Studienjahr Seminare zu verschiedenen, entwicklungs- und gesellschaftspolitischen Themenstellungen. Seminarplan siehe "Treffpunkt Bildung". Die Teilnahme ist für Studierende kostenlos. Anmeldungen im Studienreferat.

SCHULAKTION
Die Schulaktionen des AAI geben SchülerInnen in Österreich die Gelegenheit, mit VertreterInnen anderer Kontinente, Kulturen und Religionen ins Gespräch zu kommen, um das Wissen um und die Akzeptanz anderer Weltanschauungen zu heben. Wer über die Lebens- und Alltagskultur, Kunst, Handwerk, Ausbildung, Geschichte, politische und wirtschaftliche Situation oder Religionen seiner Heimat mit österreichischen SchülerInnen sprechen will, kontaktiert das Bildungsreferat des AAI, Frau Maria Wiech, Tel. 310-51-45/ 222.


ABENDVERANSTALTUNGEN
Nicht nur Schüler sind an Afrika, Asien und Lateinamerika interessiert. Abendveranstaltungen wie Vorträge, Diavorträge, Konzerte, Tanzabende oder Lesungen bringen im AAI mehrmals wöchentlich Menschen aus Österreich, Afrika, Lateinamerika und Asien zusammen. Interessierte kontaktieren im Bildungsreferat:
Maria Wiech, Tel: 310-51-45/ 222
Dr. Espérance Bulayumi Tel.: 310 51 45 / 320

Der AAI Newsletter gibt einen guten Überblick über die im Hause stattfindenden Bildungsveranstaltungen. Das Abonnement ist kostenlos und kann bei Frau Maria Wiech bzw. online bestellt werden.


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Verlängerung des Stipendiums:


Die Verlängerung des Eine-Welt-Stipendiums ist in den ersten beiden Februarwochen (für alle, deren Stipendium mit 28. Februar befristet ist) bzw. in den ersten beiden Maiwochen einzureichen. Der genaue Termin wird jeweils bekanntgegeben. Voraussetzung für die Verlängerung ist nicht nur der Studienerfolg, sondern entsprechend den Programmkriterien studienergänzendes Engagement - entsprechend den Leitlinien des Eine-Welt-Stipendienprogramms. Die maximale Förderungsdauer umfaßt die durchschnittliche Studiendauer (laut Veröffentlichung des Bildungsministeriums). Die Bewertung eines guten Studienerfolges erfolgt gemäß den Studienplänen der einzelnen Studienrichtungen. Ein Bericht über den Studienerfolg ist im Februar (der genaue Termin wird noch bekannt gegeben) im Studienreferat zu präsentieren.

Bei der Förderung von Studienabschlußarbeiten (Diplomarbeit, Dissertation) tritt das AAI direkt mit der betreuenden ProfessorIn oder DozentIn bezüglich einer Stellungnahme zum Arbeitsfortschritt in Kontakt. Über den Beginn der Studienabschlußarbeit ist dem AAI eine Bestätigung seitens des Instituts, an dem die Arbeit geschrieben wird, vorzulegen.

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Berufsvorbereitung:
Aktive Teilnahme bei Kongressen und Exkursionen:

Im Rahmen des Stipendienprogramms können nach Maßgabe der Mittel die Kosten für den Besuch von Kongressen und Exkursionen teilfinanziert werden, wenn sie der Berufsvorbereitung dienen.

Zwischenheimreisen:

Im Rahmen des Stipendienprogramms können nach Maßgabe der Mittel Kosten für Zwischenheimreisen übernommen werden, wenn sie dazu dienen, studienbezogene Praktika, Famulaturen und Hospitationen zu absolvieren, die als Berufsvorbereitung für eine spätere Tätigkeit im Heimatland dienen, Feldstudien für heimatspezifische Diplomarbeiten oder Dissertationen durchzuführen, eine spätere Berufslaufbahn vorzubereiten, eine Mitarbeit bei Projekten der Entwicklungszusammenarbeit oder die Vorbereitung eigener Projekte ermöglichen.

Voraussetzungen:

Zwischenheimreisen werden ab Ende des 1. bzw. Anfang des 2. Studienabschnittes gefördert.
Pro StipendiatIn werden Zwischenheimreisen maximal zweimal gefördert.
Erstellung eines Berichts zur Dokumentation des Aufenthaltszwecks.

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Bewerbungsformular:
Bitte hier DOWNLOADEN, ausdrucken, ausfüllen und ab April im AAI/Studienreferat vorbeibringen!

ACHTUNG: Bewerbungen sind nur bei persönlichem Gespräch und erst mit Zulassung zum ordentlichen Studium an einer Wiener Universität möglich!

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Kontakt:
Mag. Markus St. Clair Osorno, Tel. 01/3105145-210
e-mail: studium@aai-wien.at
Öffnungszeiten: Mo, Do, Fr: 9-12 h, Di: 14-17 h

09-09-2004, 03:50
Vielen Dank!!!

Aber nachdem ich das alles jetzt gelesen habe, habe ich den Eindruck, dass man da sehr viel Glück braucht um so ein Stipendium zu bekommen. Diese Kommission wird bestimmt nach dem Zufallsprinziep die Stipendium verteilen.

Vor allem wie soll man nachweisen, dass der betroffene Student in einer finaziellen Notlage ist.

danke, lg!