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E&M 02-18-2018 12:47

Antrag Staatsbürgerschaft
 
Hallo ich benötige Hilfe, bezüglich der Staatsbürgerschaft

Ich habe schon einiges gelesen, trotzdem sind noch fragen offen.

Ich bin in Österreich geboren, habe eine Lehre 2010 abgeschlossen
Zwischendurch Teilzeit gearbeitet, aber auch ein Praktikum unter Vertrag gemacht, da ich mich beruflich nach der Lehre verändern wollte.

Ich habe Arbeitslosengeld bezogen auch Notstandshilfe. Dieses ist weniger geworden, da ich in Praktikum wenig verdient habe.

Ich habe die Befürchtung, dass sich das Einkommen nicht ausgehen wird.

Ich besuche derzeit die Abendschule, gehe auch geringfügig arbeiten und bin auch selbstversichert (kein ams keine Mindestsicherung)
Ich lebe seit ein paar Monaten bei meinem Lebensgefährten. Er unterstützt mich voll und ganz.

Ich habe keine Fixkosten, außer zweimal im Jahr die Abendschule und die Versicherung pro Monat.

Wie wird das zusammengerechnet bei so einengeringen verdienst?
Gibt es eine Chance auf die Staatsbürgerschaft, da mein Durchschnitt des Einkommens gering war Bzw ist
Grob geschätzt Arbeitslosengeld erstes Mal 2012 750€ danach Notstand, Praktikum 2014-2015 450€ 6 Monate, danach Arbeitslosengeld fast gleich wie im Praktikum. Seit mai 2017 bin ich selbstversichert durch meine geringfügige Beschäftigung 290€
Habe keine Fixkosten, da alles mein Freund momentan zählt.

Bitte um Antwort

Lg

insider 02-18-2018 14:08

Da ist eigentlich nichts an Fragen offen, ihr Einkommen reicht nicht für den Erwerb der Staatsanghörigkeit.

Der Lebensunterhalt gilt als hinreichend gesichert, wenn feste und regelmäßige eigene Einkünfte aus Erwerb, Einkommen, gesetzlichen Unterhaltsansprüchen oder Versicherungsleistungen in der Höhe der Richtsätze des § 293 Allgemeines Sozialversicherungsgesetz (ASVG) zum Entscheidungszeitpunkt im Durchschnitt von 36 Monaten aus den letzten 6 Jahren vor dem Antragszeitpunkt nachgewiesen werden können, wobei jedenfalls die letzten geltend gemachten sechs Monate unmittelbar vor dem Antragszeitpunkt liegen müssen.

Falls sie selbst nachrechnen wollen, die entsprechenden Beträge betrugen:

2012: EUR 814,42 p.m.
2013: EUR 837,63 p.m.
2014: EUR 857,73 p.m.
2015: EUR 872,31 p.m.
2016: EUR 882,78 p.m
2017: EUR 889,84 p.m.
2018: EUR 909,42 p.m.

Einfach ihre Einküfte der letzten sechs Monate vor der beabsichtigten Antragsstellung und die 30 besten Monate addieren, die Summe durch 36 dividieren, wenn das Ergebnis über dem Richtsatz liegt reicht das Einkommen, sonst nicht. Gemäß ihrer Angaben fehlt da aber so viel, dass man gar nicht über irgendwelche Spitzfindigkeiten nachdenken braucht.


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