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isolin 01-18-2012 14:17

Pension /Ausgleichszulage
 
Ich weiss nicht ob ich hier richtig bin aber ich frag einfach mal.

wir sind mittlereweile österreichische staatsbürger.

Es geht um mein Vater und sein Ausgleichszulage.

Situation:
Meine Eltern sind verheiratet und wohnen im gleichen Haushalt.
mein Vater bezieht Pension, in mindest-Höhe.

Meine Mutter hat zeit lang gearbeitet und dann wieder länger Hausfrau.
das war vor ca. 2 Jahre
damals ging alles ohne Probleme, und Meine Eltern beziehen mit Ausgleichszulage insgesamt mit irgendwas um die 1200 euro ca..

nun letztes Jahr hat meine Mutter für 6-8 Monate (genau weiss ich nicht) geringfügig gearbeitet, und hat in September 2011 aufgehört zu arbeiten.

wir haben das bei Pensionsversicherung gemeldet dass Mutter seit September 2011 nicht mehr arbeitet und an sich müsste Ausgleichszulage wieder normal berechnet werden. Die gesamt Höhe mit pension sollte diesen gesetzliche Mindest Einkommen sein also ca. 1200.

aber diesmal sagt uns PSV wenn meine Mutter (welche in pensionsalter ist mit 62 Jahre, aber leider nicht genug mindest-versicherungsjahre) auf Arbeitslosen "verzichtet", dann ist das eine freiwillige Verzicht und wird von der Ausgleichszulage abgezogen.


nun meine Frage falls mir jemand das beantworten kann.

wie kann das sein dass eine Frau mit 62 bisschen geringfügig gearbeitet hat, und sie das körperlich nicht mehr schafft, und so wieder Hausfrau sein möchte zu AMS laufen müssen damit sie (meine Eltern) ihren Grundrechte nicht verliert ??

Falls meine Mutter jetzt zu AMS muss damit sie ihren mindest Einkommen sichern kann, sie ist 62, wo soll sie sich denn bewerben ? keiner will sie haben, ausserdem ist meine Mutter gesundheitlich auch nicht mehr fit.

Also bitte kann mir jemanden das beantworten ob das wirklich so ist? oder liegt da jetzt eine Fehler vor ?

wie ich die Informationen aus Info-blatt von PV verstanden habe, wird bei der Ausgleichszulage nur die tatsächliche netto Eikommen im Haushalt berücksichtigt.
Das heisst für mich, wenn meine Mutter Hausfrau sein will und nicht "Arbeitslosen" beziehen will, dann hat sie defakto KEIN netto einkommen.

Das hat doch nichts mit Verzicht zu tun, oder versteh ich da was falsch ? Hausfrau sein für eine 62 jährige Frau ist doch auch ihr Recht, seit wann darf eine "ehemalige" Hausfrau nicht mehr Hausfrau sein, nur weil sie zwischen durch immer wieder bisschen gearbeitet hat.

bitte um Auflärung, falls das hier jemand liest.

bitte bitte.

mfG

iso

helpingshands 01-18-2012 14:33

Ist eigentlich nicht unser Thema, aber was mir auffällt: Hätte ihre Mutter Arbeitslosengeldansprüche, d.h. 52 Wochen Beschäftigung in den letzten 2 Jahren? Wenn nein, frage ich mich, was das AMS überhaupt tun soll... ev. einmal AMS fragen, wenn die ihre Unzuständigkeit bestätigen, sollte die PV wieder vernünftig sein.
Andernfalls: Mit Fachanwalt beim ASG einklagen..

Grüsse
Peter

isolin 01-18-2012 14:46

Danke :) werde mich bei ASG erkundigen.


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