Das Forum für Ausländer & Migranten in Österreich

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matt83 08-01-2012 23:13

Namensänderung und die Folgen
 
Hallo zusammen,

zur Situation:
ich EU-Bürger, meine Frau Russin, 2011 in Russland geheiratet, ein Kind im März 2012 in Wien zur Welt gebracht (deutscher Pass, russischer Pass wird anschließend beantragt), meine Frau besitzt eine Aufenthaltskarte auf 5 Jahre ausgestellt.
Da vergangenes Jahr bereits ein einjähriges Multivisum für den Schengenraum vorhanden war und wir uns allerhand Ärger und Erklärungen und zusätzliche Umwege ersparen wollten, hat meine Frau meinen Namen bei der Hochzeit nicht angenommen. Die anschließende Beantragung der Aufenthaltskarte, Mitversicherung etc. ist komplett reibungslos abgelaufen.

Meine Frau möchte nun gerne nachträglich meinen Namen annehmen. Lt. russischer Gesetzgebung ist dies möglich, im Gegensatz zur österreichischen Gesetzgebung, so meine Information. Ihre Mutter hat für solche Angelegenheiten eine Vollmacht, d.h. Abmeldung in Russland und Änderung bzw. Neuausstellung der Heiratsurkunde inkl. Apostille und weiterer hierfür erforderlicher Dokumente problemlos machbar.

Welche der für Österreich gültigen Dokumente müssen zwingend geändert werden, welche behalten trotz Namensänderung ihre Gültigkeit?

- Aufenthaltskarte
- Sozialversicherung / eCard (kann vermutlich schnell und unkompliziert geklärt werden)
- Geburtsurkunde unserer Tochter (durch das Standesamt Wien-Ottakring ausgestellt)
- Meldebescheinigung (sollte auch schnell erledigt werden können)
... welche noch?

Der russische Reisepass sowie der Inlandspass lässt sich nach Auskunft des Konsulats hier lokal beantragen. Reisen müssen wir nicht zwingend, d.h. es darf auch etwas länger dauern.

Wo werden wir vermutlich auf Gegenwehr oder höhere Hürden stoßen? Dass meine Frau meinen Namen annehmen möchte hat eigentlich nur noch kosmetische Gründe - es gehört halt irgendwie zum Familie sein dazu. Unsere Tochter trägt auch meinen Namen.

Herzlichen Dank im Voraus
M.

helpingshands 08-02-2012 21:27

Ich darf faul sein und die recht abschließende Antwort von help.gv.at hereinkopieren:
[url]https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/112/Seite.1120500.html[/url]

Grüsse
Peter

matt83 08-02-2012 21:43

Hallo Peter,

danke für den Link - verstehe aber den Zusammenhang nicht ganz, würde mich über eine kurze Erläuterung freuen.

Heißt das abschließend, dass meine Frau zwar ihren Namen laut russischem Namensrecht ändern dürfte, dies für Österreich aber keine rechtsgültige Wirkung hätte und wir somit bei den hiesigen Behörden auf Ablehnung stoßen würden - kurz gesagt, unsere Pläne wie beschrieben können wir abschreiben?

Danke & Gruß

helpingshands 08-03-2012 14:26

Nein, heißt dass sie die Namensänderung nach russ. Recht einleiten muss und das nicht in Österreich durchführen könnte; Österreich setzt die Namensänderung nach russ. Recht danach um

Grüsse
Peter


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