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  #1  
Alt 01-25-2015, 19:56
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Auslaender
 
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Standard Aufenthaltstitel Familienangehöriger - Haftungserklärung statt rglm Einkommen?

Hallo,

Meine Freundin und Ich haben beschlossen dieses Jahr zu heiraten. Sie ist aus Russland (22j) und ich Österreicher (23j). Beide studieren wir noch, wobei sie im nächsten Semester ihr Studium in Russland abschließt und idealerweise dann im Herbst in Wien einen Master inskribiert.

Unser Plan ist im Frühsommer zu heiraten und dann den Aufenthaltstitel Familienangehöriger für sie zu beantragen. Jedoch bereitet mir der Punkt mit dem geregelten Einkommen Kopfzerbrechen. Mein Einkommen besteht zurzeit aus der Familienbeihilfe, Alimente meines Vaters, "Taschengeld fürs Studium" von meiner Mutter und unregelmäßigen Einkünften auf Honorarnotenbasis. In Summe geht es sich nicht auf die 1286 p.M. aus, da meine Freundin sonst auch nur ein sehr kleines monatliches Stipendium hat.

Meine Frage ist ob es möglich ist statt dem Einkommensnachweisen eine Haftungserklärung (/Verpflichtungserklärung(?)) von meiner Mutter vorzulegen? Wir haben das einmal schon gemacht als sie für ein Auslandssemester nach Wien kam.

Bzw. habe ich in einer Broschüre zum Thema gelesen, dass etwaige Spareinlagen auch dazugezählt werden können. Wie funktioniert das genau bzw von welcher Höhe ist da dann die Rede?

Danke im Vorraus!
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  #2  
Alt 01-26-2015, 12:15
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Auslaender
 
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Standard

Vorsicht mit den Begriffen: Die Verpflichtungserklärung ist nur in Visaverfahren vorgesehen. Im Niederlassungsverfahren gibt es entweder die für 5 Jahre zu errichetnde Haftungserklärung, die aber wieder nur für bestimmte Kategorien Aufenthaltsrecht. Im Fall der Familienzusammenführung geht das nicht, da bliebe Ihnen nur der Unterhaltsvertrag, mit dem ihre Eltern oder wer immer Ihnen den notwendigen Betrag (heuer übrigens € 1308) verschafft

Der Unterhaltsvertrag zu Ihren Gunsten ist eine Option, die verpflichtete Person (Personen) muss sich das nach einer Rechnung gemäß der Exekutionsordnung auch leisten können/dürfen.

Grüsse
Peter
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  #3  
Alt 01-27-2015, 19:34
Junior Member
Auslaender
 
Registriert seit: Jan 2015
Beitraege: 13
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Standard

Danke für die Klarstellung.


Was meinen Sie, ist es realistisch den Aufenthaltstitel Familienangehöriger zu bekommen wenn man statt einem regelmäßigen Einkommen darlegen kann, die 1303x12 € für den Unterhalt als Spareinlage zu haben? Reicht das der MA? (Bzw ein Hybrid zwischen geringerem als nötigen regelmäßigen Einkommen und Spareinlagen, mit denen man dann auf die 15 636 kommt)
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  #4  
Alt 01-28-2015, 11:37
Moderator
Auslaender
 
Registriert seit: Sep 2004
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100% Vermögenswerte werden die Behörde zur berechtigten Frage veranlassen, wovon Sie nach dem einen Jahr leben. Es gibt eine leise Diskrepanz zwischen Gesetzeswortlaut, Willen des Gesetzgebers & Rechtsprechung. Je kleiner der Vermögensanteil, desto einfacher; ich würde als grobe Bandbreite den Rahmen so abstecken: 100% Vermögen nein, 200 oder 300 Euro Ergänzung ja

Grüsse
Peter
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