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  #11  
Alt 02-25-2018, 20:06
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Auslaender
 
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Wenn das deutsche Tochter-/Schwesterunternehmen Sie beschäftigt, wird wohl eine Pflichtversicherung eintreten.
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  #12  
Alt 03-04-2018, 17:46
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Auslaender
 
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Danke.

Können Sie mir einen Tipp geben falls das deutsche Schwesterunternehmen mich nicht direkt beschäftigt?
Würde eine Überlassung (ans deutsche Schwesterunternehmen, im Gegensatz zur Entsendung) dazu führen, dass ich in Deutschland sozialversichert bin?
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  #13  
Alt 03-05-2018, 11:39
Moderator
Auslaender
 
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helpingshands is on a distinguished road
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Das ist tiefes deutsches Arbeits- und Sozialversicherungsrecht. Eine zwingende Regelung, dies zu tun, sehe ich nicht.

Grüsse
Peter
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  #14  
Alt 07-26-2018, 21:06
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Auslaender
 
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walter is on a distinguished road
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Das anfangs geschilderte Vorhaben wird nun konkret.
Ich möchte jedenfalls vermeiden, dass durch einen (evtl. auch nur kleinen) Fehler der ganze Plan null und nichtig wird.

Die folgende Vorgangsweise habe ich angpeilt. Bitte um Info, falls ich in dem einen oder anderen Punkt falsch liege (bzw. bitte ein kurzes OK falls das ganze in Ordnung ist).

1. Unterschrift meines Dienstvertrages bei meinem Arbeitgeber in Deutschland (inkl. Sozialversicherung in Deutschland).
Zeitgleich Kündigung des Dienstverhältnisses in Österreich mit glztg. Zusage einer Wiedereinstellung nach 4 Monaten.

2. Einreise meiner Verlobten als Touristin nach Österreich (und damit in den Schengenraum und die EU) am Tag 1 (bezeichne ich so, damit die zeitliche Komponente besser nachvollziehbar ist).
Anmeldung meiner Verlobten beim Meldeamt in Österreich.

3. Im Zeitraum vor dem Tag 40
Planung unserer Hochzeit und die Hochzeit selbst.
Wohnungssuche in Deutschland und Umzugsvorbereitung.

4. Tag 39:
Abmeldung von mir und meiner Gattin vom Wohnsitz in Österreich.
Wäre hier eine Weiterführung als Zweitwohnsitz zumindest für mich möglich oder könnte das problematisch werden?

5. Tag 40:
Anmeldung von uns beiden beim neuen Hauptwohnsitz in Deutschland und mein Dienstantritt in Deutschland.
Beginn des Aufenthalts von meiner Gattin und mir in Deutschland.
Hier stellt sich die Frage welche Unterlagen sie braucht um sich legal aufzuhalten.
Aufgrund dieser Info vermute ich, dass vor Ablauf von 3 Monaten in Deutschland eine Aufenthaltskarte beantragt werden muss: [url]https://europa.eu/youreurope/citizens/residence/documents-formalities/non-eu-family-members-residence-card/index_de.htm[/url]
Hier wohl eine der 2 wichtigsten Fragen: Ist das richtig bzw. wie steht dann die Aufenthaltskarte aus Deutschland mit der weiter unten bei Punkt 7 genannten in Österreich zu beantragenden Aufenthaltskarte in Zusammenhang (muss z.B. die deutsche Karte vor Beantragung der österreichischen in irgendeiner Form zurückgegeben werden)?

6. Tag 40 bis Tag 160 (also 4 Monate lang):
Aufenthalt von meiner Gattin und mir in Deutschland.
Wir hätten vor nach Möglichkeit (ab und zu) verlängerte Wochenenden in Österreich zu verbringen. Könnte das problematisch werden?

7. ab Tag 160:
Beendigung meines Dienstverhältnisses in Deutschland und Rückkehr nach Österreich.
Anmeldung Hauptwohnsitz in Österreich.
Antritt meines Jobs in Österreich.
Beantragung der Aufenthaltskarte (aufgrund der EU-Freizügigkeitsregelung) in Österreich.
Die andere der 2 wichtigen Fragen: Ist diese Aufenthaltskarte dann 5 Jahre gültig und danach ein dauerhafter Aufenthalt in Österreich ohne Weiteres möglich?

Geaendert von walter (07-26-2018 um 21:29 Uhr). Grund: Punkt 5: Link ergänzt und Frage angepasst
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  #15  
Alt 07-28-2018, 01:24
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Ja, klingt gut, der Nebenwohnsitz und die Wochendeurlaube sind sowohl unschädlich als auch interessieren die niemanden. Wie lange die Deutschen für die Karte brauchen, weiß ich nicht, bitte rasch handeln.
Aufenthaltskarten gibt es mit Pass, Heiratsurkunde und dem Nachweis, dass Sie erwerbsätig sind. Und weil die nur ein bestehendes Recht dokumentieren, sind sie bloß fristgerecht zu beantragen, das Recht besteht unabhängig davon ab gemeinsamer Niederlassung (womit eigentlich egal ist, ob die Deutschen so lange warten, bis Sie wieder rückübersiedeln - würde nur im Verfahren hier schön aussehen)..

Grüsse
Peter
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  #16  
Alt 07-29-2018, 21:45
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Vielen Dank!!!

Zitat:
Wie lange die Deutschen für die Karte brauchen, weiß ich nicht, bitte rasch handeln.
Ich denke es ist gemeint die Karte in Deutschland möglichst bald nach Niederlassung in Deutschland zu beantragen. Danke - werden wir machen!

Zitat:
(womit eigentlich egal ist, ob die Deutschen so lange warten, bis Sie wieder rückübersiedelnwürde nur im Verfahren hier schön aussehen)
Ich verstehe es so: es wäre ganz gut - für die Beantragung der Aufenthaltskarte in Österreich - die deutsche Aufenthaltskarte vorher bekommen zu haben. Richtig?

Nach Erhalt der Aufenthaltskarte kann sich meine Gattin dann 5 Jahre in Österreich aufhalten. Ich weiss es ist noch relativ lange bis dahin, aber (wie) kann ihr Aufenthalt danach (möglichst in einen ohne zeitliche Beschränkung) verlängert werden?
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  #17  
Alt 07-29-2018, 21:57
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Auslaender
 
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Ja, die deutsche Karte gibt den Östereichern weniger Handhabe, am Deutschlandaufenthalt "herumzurätseln". Nach den 5 Jahren Aufenthaltskarte gibt es eine 10-jährige Daueraufenthaltskarte.

Grüsse
Peter
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  #18  
Alt 11-04-2018, 22:08
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Auslaender
 
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Es hat sich nach unserer Hochzeit nun folgendes ergeben:
Meine Gattin hat meinen Familiennamen angenommen. Bis zur Registrierung unserer Ehe in ihrem Heimatland und dem Ausstellen eines Passes mit ihrem neuen Familiennamen könnte (aufgrund unerwarterter Schwierigkeiten) relativ viel Zeit vergehen. Ihr derzeitiger Pass wird noch lange genug gültig sein bis zur Ausstellung des neuen Passes - läuft aber noch auf ihren ledigen Familiennamen.
Unsere Heiratsurkunde - zusammen mit ihrem jetzigen Pass - belegt den Übergang vom alten zum neuen Familiennamen. Das wäre zumindest meine laienhafte Meinung dazu.

Sind hier Schwierigkeiten in Bezug auf die Ausstellung der Aufenthaltskarte möglich?
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  #19  
Alt 11-05-2018, 23:51
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Auslaender
 
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Au weh - Karte mit anderem Namen als im Reisedokument stelletn die nie aus, aber es ist ja nur eine Dokumentation..

Grüsse
Peter
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  #20  
Alt 11-06-2018, 08:04
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Auslaender
 
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Bedeutet "nur eine Dokumentation" , dass sie sich trotzdem rechtmässig zuerst in Deutschland und dann in Österreich aufhalten darf?

Sollten wir die Karte trotzdem zu beantragen versuchen, zuerst in Deutschland und dann in Österreich? Oder besser warten bis der neue Pass da ist, auch wenn es sich um mehrere Monate handelt?
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Stichworte
aufenthaltskarte, drittstaatangehörige, eu-freizügigkeit

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