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  #1  
Alt 04-29-2019, 14:14
Junior Member
Auslaender
 
Registriert seit: Mar 2012
Beitraege: 8
teletrader is on a distinguished road
Standard A1 Deutsch vor Zuzug---> Nicht notwendig bei Uni Abschluss oder sogar Matura

Hallo liebes Team,

Lange ist es her, wo ich meine Gattin aus dem Ausland nach Wien geholt habe , mittlerweile steht sie kurz davor, Österreicherin zu werden.
Ich habe mich vor 7-8 Jahren mit der Rechtslage relativ gut ausgekannt, in der Zwischenzeit hat sich wahrscheinlich viel geändert.
Nun hat ein guter Freund erneut geheiratet, er ist Drittstaatler und hat auch seine Frau aus dem Ausland geholt.
Die konnte sichtvermerksfrei einreisen und wird in den kommenden Tagen in Wien den Erstantrag stellen.
Ein Zertifikat A1 hat sie noch nicht.Ich kann mich vage erinnern, dass ein Nachweis der Deutschkenntnisse auf A1 Niveau, bei einem Uniabschluss bzw. nachweisbarer Unireife (Matura) ,nicht notwending war. Ich wäre Euch dankbar, wenn ihr mir diese Frage beantworten könnten.
Falls kein Nachweis erforderlich, wie ist der Uniabschluss nachzuweisen? Reicht eine beglaubigte Kopie des Diploms oder muß vorher von ENIC/NARIC ein Gutachten erstellt werden?
Vielen Dank,
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  #2  
Alt 04-30-2019, 12:08
Moderator
Auslaender
 
Registriert seit: Sep 2004
Beitraege: 15.456
helpingshands is on a distinguished road
Standard

Eigentlich reicht die studienberechtigende Matura - dass das Schulabschlusszeugnis zu einem Studium grundsätzlich berechtigt, müsste ENIC/NARIC bestätigen. Wenn es zustätzlich den Studienabbschluss gibt, legen Sie beides (übersetzt und beglaubigt) vor, aber die Studienberechtigung hat sich "selbst erklärt".

Grüsse
Peter
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  #3  
Alt 05-09-2019, 22:00
Junior Member
Auslaender
 
Registriert seit: Nov 2018
Beitraege: 3
DerNetteLette is on a distinguished road
Standard

Hallo Liebes Ausländer.at Forum,

Ich wollte mir tatsächlich die gewissheit einholen, dass man tatsächlich kein Deutschnachweis braucht

hier die Info von der staatlichen Seite [url]https://www.migration.gv.at/de/formen-der-zuwanderung/dauerhafte-zuwanderung/familienzusammenfuehrung/[/url]

Nachweis von Deutschkenntnissen („Deutsch vor Zuzug“)
Familienangehörige müssen bei der erstmaligen Beantragung folgender Aufenthaltstitel Deutschkenntnisse auf A1-Niveau des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen nachweisen:

„Rot-Weiß-Rot – Karte plus“
„Familienangehöriger“
„Niederlassungsbewilligung – Angehöriger“
„Niederlassungsbewilligung“
„Niederlassungsbewilligung – ausgenommen Erwerbstätigkeit“
Bei den erforderlichen Kenntnissen handelt es sich um elementare Deutschkenntnisse auf einfachstem Niveau.


HINWEIS:
Das Sprachdiplom darf zum Zeitpunkt der Vorlage nicht älter als ein Jahr sein.
Der Nachweis entsprechender Deutschkenntnisse muss von folgenden Personen nicht erbracht werden:

Personen, die zum Zeitpunkt der Antragstellung das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Personen, denen aufgrund ihres physischen oder psychischen Gesundheitszustandes die Erbringung des Nachweises nicht zugemutet werden kann. Dies hat die betroffene Person durch das Gutachten eines Amtsarztes/einer Amtsärztin oder eines sonstigen durch die österreichischen Vertretungsbehörden bestimmten Arztes/Ärztin (Botschaft oder Konsulat) nachzuweisen.

Familienangehörige von InhaberInnen des Aufenthaltstitels "Rot-Weiß-Rot - Karte" für "Besonders Hochqualifizierte", des Aufenthaltstitels "Blaue Karte EU" oder der "Niederlassungsbewilligung - Forscher".

Familienangehörige von InhaberInnen des Aufenthaltstitels "Daueraufenthalt - EU", wenn der Zusammenführende ursprünglich eine "Rot-Weiß-Rot - Karte", eine "Blaue Karte EU" oder eine "Niederlassungsbewilligung - Forscher" innegehabt hat.

Familienangehörige von Asylberechtigten.

Personen, die schriftlich erklären, dass ihr Aufenthalt die Dauer von 24 Monaten innerhalb von 3 Jahren nicht überschreiten soll und die auf die Stellung eines weiteren Verlängerungsantrages nach dem ersten Verlängerungsantrag unwiderruflich verzichten.
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  #4  
Alt 05-09-2019, 22:10
Junior Member
Auslaender
 
Registriert seit: Nov 2018
Beitraege: 3
DerNetteLette is on a distinguished road
Standard Mein (unser) Fall

Ich bin neu in diesem Foru und vielleciht wäre es sinnvoll ein neues Thama zu starten.

Unsere Geschichte in 5 Sätzen:

Ich (lettischer Staatsbürger), seit 2006, studierend, arbeitend in Wien, treffe vor 2,5 Jahren meine seit 8.4.2019 Ehefrau aus Südkorea.
Nach 1,5 Jahren Entfernungsbeziehung kappen wir alle Wurzeln ab und gehen gemeinsam auf Reisen durch Asien bis wir erfahren dass wir eine Familie werden.
Ich finde wieder einen Job in WIen, die Geliebte kommt Ende Februar mit D-Visum nach, wir heiraten und am 1ten März kommt unser Sohn auf die Welt.
Sohn wird lettischen Pass bekommen aber Mama braucht Aufenthaltstitel.
Da wir davon ausgegangen sind, dass Uniabschluss, den sie hat, reicht, fokusieren wir uns nicht auf A1 sondern Schwangerschaft, Aufbau eines gemeinsamen Haushalts, Hochzeit , Geburt,...

das Visum läuft mit Ende August aus - in der aktuellen Lage (Baby Blues nach der Geburt) wollen wir nicht ein A1 Test forcieren wenn es nicht sein muss (vl Amtsarzt diesbezüglich einholen?)
Andere Voraussetzungen sollten erfüllt sein - genug Einkommen, Heirat, Sohn (EWR Bürger - kann die Mama abgeschoben werden? ), Versicherung, etc,

Es sind auch nur etwas mehr als 3 Monate biis Visum ausläuft - vielleciht schlauer anderswo als in Wien Favoriten den Antrag zu stellen falls die Hauptmannschaft hier überlaufen sein sollte (Klosterneuburg, ...)

Ich bedanke mich herzlich für Tipps jeglicher Art.

Alles Liebe

Ugis
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  #5  
Alt 05-10-2019, 00:15
Moderator
Auslaender
 
Registriert seit: Mar 2009
Beitraege: 3.334
Küchenjurist is on a distinguished road
Standard

Als Ehepartnerin eines erwerbstätigen Unionsbürgers benötigt Ihre Frau keinen "Aufenthaltstitel", weil sich ihr Aufenthaltsrecht aus der Unionsbürger-Richtlinie 2004/38/EG ergibt. Die Rechtmäßigkeit ihres Aufenthalts ist daher seit der Eheschließung auch nicht mehr von der Gültigkeitsdauer des Besuchsvisums abhängig und ebenso wenig von irgendwelchen Deutschkenntnissen.
Es ist allerdings innerhalb von vier Monaten (meiner Meinung nach gerechnet ab der Eheschließung) eine sog. "Aufenthaltskarte" zu beantragen; dazu genügt der Nachweis Ihrer Erwerbstätigkeit (die Höhe des Einkommens ist egal) und der Ehegemeinschaft (Heiratsurkunde, Meldebestätigungen). Punkt.
Zuständig ist die Bezirksverwaltungsbehörde am Wohnsitz, und nur diese; außerhalb Wiens geht das Verfahren erfahrungsgemäß schneller.

Und Sie und das Kind benötigen übrigens ebenfalls sog. "Anmeldebescheinigungen" (zusätzlich zur Meldebestätigung); können Sie gemeinsam mit der Aufenthaltskarte Ihrer Frau beantragen, hierfür ist Ihre Erwerbstätigkeit nachzuweisen.
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  #6  
Alt 05-10-2019, 19:17
Junior Member
Auslaender
 
Registriert seit: Nov 2018
Beitraege: 3
DerNetteLette is on a distinguished road
Standard

Hallo Herr Küchenjurist,

Das sind ja unerwartet gute Neuigkeiten

Tatsächlich hier so zu lesen :

[url]https://www.oesterreich.gv.at/themen/leben_in_oesterreich/aufenthalt/1/Seite.120830.html[/url]


Anmeldebescheinigung habe ich und für das Kind kommt diese sobald der Pass da ist (war heute auf der Botschaft).

Keine Ahnung wie ich mich da auf die Irrwege versteift habe aber jetzt fäfflt uns ein Stein vom Herzen und wir gehen die Aufenthaltkarte samt der Anmeldebescheinigung für den Kleinen abholen und können uns auf das Wesentliche konzentrieren.

Vielen Dank an das Forumstem !

Der Nette Lette
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  #7  
Alt 08-24-2019, 17:53
Junior Member
Auslaender
 
Registriert seit: Aug 2019
Beitraege: 2
Mario_D is on a distinguished road
Standard

Herr Küchenjurist

Auch ich bedanke mich für die Information, damit hat sich mein Beitrag an das Forum wieder erledigt

Damit wünsche ich ein schönes Wochenende
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Antwort

Stichworte
deutschkenntnisse, uniabschluss, unireife

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