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  #1  
Alt 09-16-2009, 13:31
Junior Member
Auslaender
 
Registriert seit: Sep 2009
Beitraege: 3
medussa is on a distinguished road
Standard Antrag aufs Visum Familienangehöriger (Öst.): Nachweis des Einkommens aus dem Ausland

Hallo,

Ich habe eine Situation, die in diesem Forum noch nicht behandelt wurde (zumindest habe ich in den beiträgen nicht finden können). Ich wuerde mich freuen wenn sie mir helfen könnten.

Ich (tuerkin) wohne seit 2005 in Östrrreich mit meiner Aufenthaltsbewiligung als Studentin. Ich bin fast seit einem Jahr mit einem österreichern verheiratet. Allerdings habe ich das Zweck fuer mein visum noch nicht gewechselt. Da, ich jetzt einen Antrag auf Zwecksänderung erstellen möchte, kommt die Frage ueber den Einkommensnachweis:

Wir wohnen gemeinsam in Österreich, aber mein man bekommt sein Gehalt von einer schwedischen Uni weil er offiziell dort doktorand ist. Er arbeitet also von zu Hause und wir werden in der Zukunft auch in Österreich bleiben.

1) Wäre es ein Problem sein, dass er in Schweden verdient und steuern auch in Schweden bezahlt?
2) Wuerde sein kontoauszug, der monatliches Gehalt in den letzten Monaten zeigt, fuer einen Beweis reichen? Oder sollen wir andere dokumente auch vorlegen?
3) Mussten wir den Nachweis, den wir aus Schweden bekommen werden, uebersetzen lassen und Apostille besorgen? Es ist ja fast nur die Zahlen und den Namen auf dem Zettel zu sehen, deswegen frage ich ob wir es uebersetzen lassen muessen. Und da Schweden in der EU ist, bin ich nicht sicher ob wir Apostille brauchen werden.

Ich wuerde mich sehr freuen wenn sie mir antworten könnten.

Ich danke Ihnen im Voraus,

Mit freundlichen Gruessen
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  #2  
Alt 09-17-2009, 10:41
Moderator
Auslaender
 
Registriert seit: Sep 2004
Beitraege: 15.730
helpingshands is on a distinguished road
Standard

Dann arbeite ich mich durch die Fragen:

1) Wäre es ein Problem sein, dass er in Schweden verdient und steuern auch in Schweden bezahlt?
Grundsätzlich nicht, die Behörde wird eventuell erklärt haben wollen, ob er in Österreich lebt und wenn ja, wie das mit dem "Job in Schweden" funktioniert; halte ich aber für erklärbar

2) Wuerde sein kontoauszug, der monatliches Gehalt in den letzten Monaten zeigt, fuer einen Beweis reichen? Oder sollen wir andere dokumente auch vorlegen?
Wenn es einen vertrag gibt, würde ich den 8auch) vorlegen oder wiederum gut erklären, warum Anspruch auf eben die überwiesenen Beträge besteht. Da ist die fehlende Schriftform schon ein größeres Problem.

3) Mussten wir den Nachweis, den wir aus Schweden bekommen werden, uebersetzen lassen und Apostille besorgen? Es ist ja fast nur die Zahlen und den Namen auf dem Zettel zu sehen, deswegen frage ich ob wir es uebersetzen lassen muessen. Und da Schweden in der EU ist, bin ich nicht sicher ob wir Apostille brauchen werden.
Übersetzen ja, da sind unsere Behörden wenig koperativ. Apostillen sind auf den originaldokumenten nicht erforderlich, wären allerdings auf in Schwweden angefertigten Übersetzungen ev. notwendig - bitte das Legalisierungsbüro des BMeiA fragen, da gibt es dutzende bilaterale Abkommen.

Grüsse,
Peter
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  #3  
Alt 09-17-2009, 11:18
Junior Member
Auslaender
 
Registriert seit: Sep 2009
Beitraege: 3
medussa is on a distinguished road
Question Eventuell freizuegigkeit?

Hallo,

vielen Dank fuer die schnelle Antwort! Ich habe zufällig die Posten ueber freizuegigkeit gelesen und habe wieder Unklarheit. Ich weiss, dass Sie viele Beiträge zum lesen haben. Ich wuerde mich sehr freuen wenn Sie mir noch ein Mal helfen könnten.

Könnte ich eventuell antrag auf die Daueraufenthaltkarte erstellen mit folgenden:

1) Mein man hat seinen Arbeitsvertrag mit einer schwedischen uni und sein gehalt bekommt er auch von der schwedischen uni auf ein schwedisches Bankkonto.

2) Er war in Schweden fuer mehr als 3 Monate gemeldet

3) Sein Vertrag in Schweden läuft bald aus, und wir wollen beide in Österreich einen job suchen

Wuerde die Situation passen um einen Antrag fuer die Daueraufenthaltskarte erstellen, weil mein Mann seine Freizuegigkeit in Anspruch genommen hat und jeztz zuruck nach Österreich möchte? Der haken hier ist, dass er die ganze Zeit in Östererich auch gemeldet war.

Jetzt bin ich mir nicht sicher ob ich den Antrag fuer eine Niederlassungsbewilligung fuer Angehörige oder eine Daueraufenthaltskarte ertellen soll.
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  #4  
Alt 09-17-2009, 12:42
Junior Member
Auslaender
 
Registriert seit: Sep 2009
Beitraege: 3
medussa is on a distinguished road
Standard

Ich habe heute das Aeufenthaltsreferat angerufen und gefragt wie es ist mit der Daueraufenthaltskarte wegen der Freizuegigkeit. Sie sagen: Der österreicher (mein Mann in dem Fall), der seine Freizuegigkeit in Anspruch genommen hat und zuerueck nach Österreich kommt, muss ein Job/regelmässiges Einkommen in Österreich nachweisen. Kann das wirklich stimmen?
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  #5  
Alt 09-17-2009, 16:30
Moderator
Auslaender
 
Registriert seit: Mar 2009
Beitraege: 3.553
Küchenjurist is on a distinguished road
Standard

Nein, er/sie sollte für sich und seine Familienmitglieder lediglich über ein Einkommen oder Vermögen verfügen, das einen Sozialhilfebezug möglichst ausschließt (also in Höhe der Sozialhilfe-Richtsätze des betreffenden Bundeslandes).
Selbst wenn Einkünfte bzw. Vermögen diese Höhe nicht erreichen, ändert das jedenfalls so lange nichts am Freizügigkeitsrecht, als keine Sozialhilfe in Anspruch genommen wird.

Soweit das EU-Recht.

Das damit nicht ganz konforme österreichische Gesetz verlangt hingegen "Nachweise über eine ausreichende Krankenversicherung und ausreichende Existenzmittel".

Einen "Job bzw. regelmäßiges Einkommen" zu verlangen, widerspräche aber sowohl dem Gesetz als auch dem EU-Recht.
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Stichworte
einkommensnachweis, familienangehöriger

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