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  #1  
Alt 01-07-2010, 20:38
Junior Member
Auslaender
 
Registriert seit: Jan 2010
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Venus123 is on a distinguished road
Question Abmeldung

Hallo:

Nun bin ich etwas besorgt. Mein Mann und ich haben am 7. Dezember alle Papiere für seinen Aufenthaltstitel beim MA35 abgegeben. Alles sin vollständig und einwandfrei. Heute habe ich beim MA 35 angerufen und dort haben sie mir bereits gesagt, dass der Antrag noch in Bearbeitung liegt und dass sie sehr, sehr viel Arbeit haben. Mein Mann musste vor dem 12. Dezember wieder ausreisen, da die 3-Monate-Frist abgelaufen wäre. Wir sind alle drei mit meinem Sohn am 8. Dezember ausgereist. Ich bin alleine jetzt am 2. Jänner zurück gekommen, um mit meiner neuen Arbeit anzufangen.

Nun habe ich erfahren, durch dieses Forum und nach Fragen bei einigen Bekannten, dass ich meinen Mann, und womöglich mein Kind auch (hat österreichische Staatsbürgerschaft durch mir), hätte abmelden sollen. Unser Wohnsitz und die Wohnrechtsvereinbarung mit meinem Bruder hier bleibt aber gleich und aufrecht und die Adresse hat sich nicht geändert; d.h. wir sind nicht umgezogen. Ich dachte die Abmeldung bezieht sich nur auf Wohnsitzänderung (z.B. Ende eines Mietsvertrages und Umzug). Ich betrachte seine Ausreise eher als langen Urlaub, denn er kann ja am 8. März wieder zurück kommen.

Was soll ich nun machen? Ich glaube kaum, dass ich ihn ohne seinen Pass (Lichtbildausweis) abmelden kann. Er ist nicht hier und kommt am 8. März wieder zurück. Lohnt es sich ihn noch abzumelden? Kann er das selber über die OB in seinem Land machen? Was für Probleme könnte es evtl. geben?

Ausserdem habe ich gerade bei der WGKK die Mitversicherung meines Sohnes und Mannes gerade vorgestern beantragt, damit, wenn er zurück kommt schon alles fertig (z.B. E-Card) hat. Der Versicherungsanspruch und -schutz hat ja eine Wartefrist von 6 Monaten.....

Ich habe leider keinen Anwalt, der uns bei all diesen Dingen helfen kann. Mein einziges Mittel, um Rat zu finden, ist Internet. Aber die Info im Internet hat enorm viele Lücken. Ich gehe immer in die [url]www.help.at[/url] Seite, aber da steht nicht einmal drin was fÜr Unterlagen fÜr die Abmeldung gebraucht werden (nur Anmeldung).

Ich danke sehr wenn mir jemand sagen kann was er in meiner Situation jetzt tuen würde. Vieln Dank!!!

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  #2  
Alt 01-08-2010, 16:27
Moderator
Auslaender
 
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helpingshands is on a distinguished road
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Die MA 35 wird über die aufrechte Meldung stolpern und dann gibt es Probleme - bitte umgehend in Verbindung setzen und die Ausreise z.b. mit den Tickets dokumentieren. Das amtliche Abmeldungsverfahren dauert und wäre bei der Rückkehr wahrscheinlich noch nicht abgeschlossen, ist also deshalb fragwürdig...
Woher kommt der Gatte denn? ..ev. gibt es einen Plan B

Kritscher ist die Mitversicherung: Ohne Wohnsitz (=Meldezettel) keine Mitversicherung, aber der Wophnsitz darf eben nicht bestehen. Der Nachweis der Versicherung durch die Mitversicherung "trotz Auslandsaufenthalt" ließe sich als Betrug qualifizieren, der Aufenthaltstitel wäre dann erschlichen: unbedingt eine private Versicherung vorlegen!

Grüsse,
Peter
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  #3  
Alt 01-08-2010, 17:45
Moderator
Auslaender
 
Registriert seit: Mar 2009
Beitraege: 3.429
Küchenjurist is on a distinguished road
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Die Abmeldung kann auch vom Unterkunftsgeber vorgenommen werden (die Meldepflichten treffen ihn gleichermaßen).
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  #4  
Alt 01-09-2010, 01:48
Junior Member
Auslaender
 
Registriert seit: Jan 2010
Beitraege: 20
Venus123 is on a distinguished road
Standard

Danke fuer die nette Antwort. Ok. Ich werde also dann naechsten Donnerstag (bin leider MO, DI, MI geschaeftlich unterwegs) meinen Mann und meinen Sohn abmelden, da sie jetzt in Venezuela sind. Auf jeden Fall, ich glaube der MA35 hat die Papiere noch nicht untersucht, denn sie haben mir am Telefon gesagt, dass sie noch "in Bearbeitung" sind und dass sie sehr viel Arbeit und Antraege haetten. Die Mitversicherung wird sich dann von alleine annulieren. Aber kein Problem, denn mein Mann hat auch eine Reiseversicherung, die 11 Monate anlaeuft. Also kann die Mitversicherung ruhig wegfallen. Als Beweis fuer seine rechtzeitige Ausreise, haben wir nur den Stempel in seinem Pass. Die Tickets habe ich nicht mehr.

Danke schon!!!
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  #5  
Alt 01-14-2010, 21:29
Junior Member
Auslaender
 
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Venus123 is on a distinguished road
Standard Abmeldung funktionierte nicht!

Hallo:

Bin nun heute beim Meldeamt am Enkplatz gewesen und konnte meinen Mann nun doch nicht abmelden, da er im September al Hauptwohnsitz und nicht als Nebenwohnsitz registriert wurde. Nun muss er mir seinen Pass und das Formular mit der Unterschrift schicken, und dann muss ich da noch einmal hin. Hoffentlich klappt es dann so, denn ich will nicht 3 -4 Monate auf die amtliche Abmeldung warten und dann noch fast 6 Monate insgesamt auf den AT ohne meinen kleinen 3-jährigen Sohn und ohne meinen Mann!!!! Die beiden fehlen mir jetzt nämlich schon so sehr und ich kann es kaum erwarten sie wieder in meine Arme zu schliessen.
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  #6  
Alt 01-14-2010, 21:59
Moderator
Auslaender
 
Registriert seit: Mar 2009
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Küchenjurist is on a distinguished road
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Wesentlich ist allein, ob der Abmeldeverpflichtung genügt wurde oder nicht.
Ob die Behörde dann die Abmeldung vornimmt oder nicht, kann Ihnen eigentlich egal sein; dafür, nun auch noch Paß und Unterschrift zu verlangen, besteht keine Grundlage.

(Die Abmeldung kann auch schriftlich in Form einer Mitteilung des Meldepflichtigen oder des Unterkunftgebers erfolgen.)

Mit der Dauer des Niederlassungsverfahrens hat das alles nichts zu tun.

(Und Jammern nützt auch nichts.)
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  #7  
Alt 01-14-2010, 22:14
Junior Member
Auslaender
 
Registriert seit: Jan 2010
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Venus123 is on a distinguished road
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Vielen Dank für Ihre nette Antwort, aber ich verstehe jetzt nun wirklich nichts mehr und bin total verwirrt, denn die Dame beim Meldeamt hatte mir heute gesagt, wenn der Meldepflichtige oder der Unterkunftgeber (mein Bruder und KEINE Miete sondern eine Wohnrechtsvereinbarung) eine Abmeldung schriftich einreicht, würde mein Mann amtlich abgemeldet werden, was dann 3-4 Monate dauern kann. Was soll ich nun machen? Ich verstehe, dass ich ihn abmelden muss.... Kann ich das denn nicht jetzt dann mit seinem Pass und Meldezettelformular original von ihm unterschrieben erledigen?

Würde sich die beantragte Mitversicherung von selber annulieren, oder muss ich da auch noch etwas machen?

Ich bin zwar Österreicherin, aber habe bis jetzt immer als Auslandsösterreicherin im Ausland gelebt. Ich verstehe von den ganzen Gesetzen und Behördenangelegenheiten nichts. Hab ja auch kein Jura studiert!! Und dieses "juristische Deutsch" ist ja auch nicht leicht zu verstehen....


Natürlich jammert eine Mutter, wenn sie von ihrem Kind getrennt wird!!!! Habe auch das Recht dazu! Wenn Sie ein Mann sind und keine Kinder haben, dann können Sie das nicht verstehen. Genauso, wie ich diese ganzen gesetzlichen Richtlinien nicht verstehe, denn überall wird einem etwas anderes gesagt und keiner ist klar über die Sache. Ich bin seit 4 Monaten mit Behördenangelegenheiten beschäftigt (AmS, Finanzamt, Sozialamt, MA 11 Kindergarten, etc.). Ich will es endlich zu einem Happy End bringen!!!!!!
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  #8  
Alt 01-14-2010, 23:29
Moderator
Auslaender
 
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Küchenjurist is on a distinguished road
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Zitat:
Zitat von helpingshands Beitrag anzeigen
Kritscher ist die Mitversicherung: Ohne Wohnsitz (=Meldezettel) keine Mitversicherung, aber der Wophnsitz darf eben nicht bestehen. Der Nachweis der Versicherung durch die Mitversicherung "trotz Auslandsaufenthalt" ließe sich als Betrug qualifizieren, der Aufenthaltstitel wäre dann erschlichen: unbedingt eine private Versicherung vorlegen!
1. Die Gleichung Meldezettel = Wohnsitz ist falsch.
Wie von Peter schon gesagt, wird die Niederlassungsbehörde eine aufrechte Meldung als Indiz für einen Inlandsaufenthalt werten; dann genügt es aber, wenn Sie entweder den Auslandsaufenthalt und/oder zumindest die Vornahme der Abmeldung bei der (nicht: durch die) Meldebehörde nachweisen.

2. Die bloße Mitversicherung trotz fehlenden Inlandswohnsitzes ist noch kein Betrug; wohl aber die Inanspruchnahme von Versicherungsleistungen im Ausland, obwohl die Voraussetzungen für eine Mitversicherung nicht vorliegen (es genügt auch schon eine Absicht, das im Bedarfsfall zu tun, weil damit schon das gleichermaßen strafbare Versuchsstadium erreicht ist).

Solange aber nur die Mitversicherung vorliegt und keine Absicht, davon auch unberechtigt Gebrauch zu machen, schadet das nicht.
Anders als Peter sehe ich da auch noch keinen Aufenthaltsverbotsgrund, weil eine Behördentäuschung in punkto Krankenversicherung sich nur auf den erlaubten Inlandsaufenthalt beziehen könnte, wo die Leistungspflicht der Mitversicherung aber ohnehin bestünde.

Da nun aber normalerweise die Mitversicherung nicht bereits im Moment der Einreise besteht, sondern erst veranlaßt werden muß (was vom Ausland aus ja noch nicht geht), wird für die Einreise eine private Versichrung verlangt.

Und zu guter Letzt :
Für Ihre Karriere-, Lebens- und Familienplanung sind Sie schon selber verantwortlich. Daß sich die Mehrheit der Österreicher nicht über Neuzuwanderung freut und eine dementsprechend schikanöse Fremdengesetzgebung und -vollziehung billigt, kann Ihnen eigentlich nicht entgangen sein.
Dementsprechend kann sich Ihr Jammern aber auch nur an die eigene Adresse richten (und nützt im übrigen auch nichts).
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  #9  
Alt 01-15-2010, 14:15
Junior Member
Auslaender
 
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Venus123 is on a distinguished road
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Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Ich bin leider mit dem letzten Absatz nicht ganz einverstanden, denn es hört sich so an als wenn Österreich seine eigenen Bürger "rausschmeissen" will mit den ganzen Gesetzen, d.h. eine Aufenthaltsgenehmigung extra erschwerlich macht als Starfe dafür weil man einen Ausländer (Drittstaatsangehörigen) geheiratet hat! Bin nicht einverstanden damit. Es tut mir leid. Aber ich respektiere Ihre Einstellung, die ja leider sehr viele Österreicher haben.
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  #10  
Alt 01-15-2010, 14:26
Junior Member
Auslaender
 
Registriert seit: Jan 2010
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Venus123 is on a distinguished road
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Übrigens die "Gleichung Meldezettel = Wohnsitz ist falsch."

Ich gehe immer zu der [url]http://www.help.gv.at/[/url] Web Seite, die ja mit "gv" versehen ist, also staatlich.

Dort steht drin: "Wer in einer Wohnung in Österreich die Unterkunft aufgibt (auszieht), ist verpflichtet, sich bei der zuständigen Meldebehörde abzumelden."

Tja, aber das ist nicht unser Fall, denn ich habe die Unterkunft nicht aufgegeben (ich wohne da ja noch!), und mein Mann, wenn er im März wieder zurück kommt, wird dann weiterhin an diesem selben Wohnsitz wohnen (seine Sachen sind sogar noch hier). Deswegen habe ich ja auch keine Abmeldung beantragt.

Wenn bei einer 3-monatigen Ausreise oder Auslandsaufenthalt eine Abmeldung hätte durchgeführt müssen, dann heißt das dann nämlich auch, daß dann jeder Österreicher bei jedem Urlaub, egal wie lang, sich immer an- und abmelden müsste (was in Wirklichkeit nicht geschieht, denn ich kenne so manche....).

Da kommen die Mißverständnisse und die ungewollten Fehler her, die man ja möglichst nicht machen will, die aber wegen fehlerhafter Auskunft passieren.
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Stichworte
abmeldung, aufenthalstitel, urlaub, wgkk

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