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  #1  
Alt 02-02-2010, 23:18
Junior Member
Auslaender
 
Registriert seit: Oct 2009
Beitraege: 21
matrixaut is on a distinguished road
Standard Berechnung des Unterhalts

Hallo,

Kann mir jemand erklären, was genau vom Nettoeinkommen zur Berechnung des Lebensunterhalts abgezogen wird?

Aktuell sind es ja € 1.170,- aber was ist da bereits inkludiert (Miete bzw. Kreditraten bis € 250,-?korrekt?)

Wenn ich jetzt Auto hab mit Garage, Versicherung, USW. bzw noch Ratengeschäft offen ist...???!

Also was dürfen "sie" dazu rechnen und was nicht?

Danke schon im voraus!

Grüße
matrixaut
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  #2  
Alt 02-03-2010, 13:34
Moderator
Auslaender
 
Registriert seit: Sep 2004
Beitraege: 15.380
helpingshands is on a distinguished road
Standard

es sind 2010 1175,- incl. der ersten 250,- für miete/kredite/etc
die behörden verlangen sehr oft die ksv-selbstauskunft; was dort an krediten aufscheint, wird einbezogen

grüsse
peter
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  #3  
Alt 02-03-2010, 14:41
Junior Member
Auslaender
 
Registriert seit: Oct 2009
Beitraege: 21
matrixaut is on a distinguished road
Standard

Danke für die Rasche Antwort...

soweit wars mir eigentlich eh klar, bei der KSV-Selbstauskunft war ich nicht sicher...

jedenfalls interessiert mich das "etc." eigentlich am Meisten

nach telefonischer Auskunft bei der Hotline der MA35 wurde mir gesagt:

grundsätzlich sieht man sich nur Kreditraten (KSV) sowie Miethöhe an, aber nach eigenem Ermessen, könnte der Sachbearbeiter weitere Informationen verlangen und mit einrechnen. Was genau das sein kann, wurde mir nicht gesagt, das hänge davon ab...wovon konnte/wollte mir die Dame nicht sagen.

Mein Problem ist, ich beginne bald zu Arbeiten mit ca 1.150 netto (x14/12=1.340) abzüglich Miete (230) und Kredit (140), zuzüglich des "Freibetrags" käme ich auf auf +/- 1200 und wäre drüber...aber das "eigene Ermessen" macht mir ein wenig Angst, ehrlich gesagt.

Bitte um Hilfe/Rat
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  #4  
Alt 02-03-2010, 16:17
Moderator
Auslaender
 
Registriert seit: Mar 2009
Beitraege: 3.286
Küchenjurist is on a distinguished road
Standard

Das Gesetz spricht ohne Einschränkungen von "regelmäßigen Aufwendungen".
Da dem Zusammenführenden kein Offenbarungseid abverlangt wird, kann behördlicherseits nur berücksichtigt werden, was auch bekannt ist.

Der "Freibetrag" (sog. "freie Station", § 292 Abs.3 ASVG) bezieht sich nur auf den Wohnungsaufwand, soweit dieser EUR 246,60 übersteigt.

Wenn daher Ihre Miete nur EUR 230/Monat beträgt, ist sie ebenso wenig wie der Freibetrag in Ansatz zu bringen.

Im Richtsatz gemäß § 293 Abs.1 ASVG sind bereits Wohnungskosten bis EUR 246,60 und Alltagsaufwendungen für Essen, Kleidung etc. enthalten.
"Regemäßige Aufwendungen" im Sinne des Gesetzes können daher auch nur Belastungen sein, die im Vergleich zu einem Ausgleichszulagenbezieher das gewöhnliche Maß übersteigen wie eben zB eine teurere Wohnung, Kredit- und sonstige Raten, regelmäßiger Sonderaufwand (zB infolge Krankheit) usw.
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  #5  
Alt 02-03-2010, 16:23
Moderator
Auslaender
 
Registriert seit: Sep 2004
Beitraege: 15.380
helpingshands is on a distinguished road
Standard

sollte es auf die paar euro ankommen: 2010 beträgt der richtsatz für die freie station EUR 250,50

wenn keine miete, aber z.b. unterhalt für jemand anderen anfällt, ist der nach § 11 Abs 5 idgf auch einmalig um den "freibetrag" zu verringern

grüsse,
peter
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  #6  
Alt 02-03-2010, 16:32
Moderator
Auslaender
 
Registriert seit: Mar 2009
Beitraege: 3.286
Küchenjurist is on a distinguished road
Standard

Zitat:
Zitat von helpingshands Beitrag anzeigen
wenn keine miete, aber z.b. unterhalt für jemand anderen anfällt, ist der nach § 11 Abs 5 idgf auch einmalig um den "freibetrag" zu verringern
Aber nur, wenn es sich um Geldunterhalt handelt, also mit dem Unterhaltsberechtigten keine Wohngemeinschaft besteht (sonst wäre das ja grob unsachlich).
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