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  #1  
Alt 03-02-2010, 15:37
Junior Member
Auslaender
 
Registriert seit: Mar 2010
Beitraege: 1
Remono4 is on a distinguished road
Question Wenn alles "fertig" ist, wie lange noch?



Liebe Berater,

nun habe ich (öst. Staatsb.) für den ersten Aufenthaltstitel meines Mannes (Drittstaatsangehöriger) noch die letzten Dokumente ende Jänner abgegeben. Nachdem ich eine neue Arbeit habe, sollte ich noch ende Februar den Lohnzettel vom Februar abgeben (ok, Jänner = Probemonat).

Für Diejenigen, die interessiert sind und nach Dauer fragen hier im Forum (und "Dauer-Fragen" scheinen wohl immer mehr aufzutauchen): Den Antrag haben wir mit den ersten Dokumenten ende November abgegeben; seitdem sind wir am warten bzw. haben weitere Unterlagen (z.B. KSV-Nachweis) abgegeben.

Die Dame beim MA35 hat mir nun gesagt, dass jetzt alles fertig sei und die Botschaft benachrichtigt wird. Ich habe sie natürlich gebeten, mir ungefähr eine Dauer anzugeben. Die Antwort war: "normalerweise bräuchte das ca. 10 Tage bis alles vom MA35 zur Botschaft gelangt (nicht per Post, sondern elektronische Datenüberweisung, die durch mehrere Abteilungen geht ?) und die Austellung des Visums selber wären ca. noch 2 Tage dazu." OK. War ganz zufrieden mit dieser Antwort. Wenn man schon über 2 Monate hinter sich hat, dann sind 10 Tage, mehr oder weniger, nicht so schlimm!

Was mich aber etwas beunruhigt hat ist folgendes, was die Dame auch noch gesagt hatte: "Sollte ihr Mann in 3 Wochen (!) nichts von der Botschaft gehört haben, bitte, melden Sie sich bei uns noch einmal."

Jetzt meine Frage: Sind die 3 Wochen ein "Ausnahmefall" und die 10 Tage das "Normale" oder sind die 3 Wochen vielleicht doch das so ganz Übliche??

Mich täten da wirklich auch einmal die Erfahrungen von dieser Dauer von anderen Personan interessieren.....
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  #2  
Alt 03-02-2010, 17:20
Moderator
Auslaender
 
Registriert seit: Sep 2004
Beitraege: 14.693
helpingshands is on a distinguished road
Standard

Nicht böse sein, schön langsam muss ich gegen die Fragen nach der Dauer und vor allem den "Gummi", der dazu angegeben wird, einschreiten, sonst verkommt das Forum zur elektronischen Kristallkugel:

Zitat:
Die Dame beim MA35 hat mir nun gesagt, dass jetzt alles fertig sei und die Botschaft benachrichtigt wird
Wann war "nun??
Was ist "jetzt fertig" - ist der Akt zur Approbation beim Vorgesetzten, ergeht die Benachrichtigung nur an den Gatten oder (nach Vollmachtsbekanntgabe) auch an Sie?

Bei der Benachrichtigung kann schon was fehlen, dann geht das retour - zw. Entscheidung der erstinstanzlichen Niederlassungsbehörde und einem bearbeitbaren Informationsstand an der Botschaft können einige Wochen liegen (sagen wir, 2-4)

Wie lange dauert der Postweg im betreffenden Land? Wie sicher ist der? Woher will den die Sachbearbeiterin kennen?

Last but not least: Die Fremdenpolizeibehörden sind bei ihrer Überprüfung mitunter nicht sehr genau - wenn die Botschaft beim Innenministerium Rückfrage hält und so ein Erteilungshindernis auftaucht, kann das nochmals verzögern

Ich kann nur die formale Antwort geben: Solange die Information ihren Gatten (oder Sie als Bevollmächtigte) nicht erreicht hat, sind alle Andeutungen wertlos.

Grüsse,
Peter
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  #3  
Alt 03-25-2010, 14:35
Junior Member
Auslaender
 
Registriert seit: Oct 2009
Beitraege: 21
matrixaut is on a distinguished road
Standard naja...

hallo...

also ich hab selbst schon so eine ähnliche Frage gestellt, in Richtung "Dauer des Verfahrens". Ich sehe auch mittlerweile ein, dass es lächerlich ist, weil die Unterschiede offensichtlich so enorm sind.

ABER, mal ehrlich...man wird total im Dunkeln gelassen. Man wird nicht über Verfahren aufgeklärt. Das Wort Approbation hör ich, trotz mehrfacher Vorsprache beim Amt, auch zum 1. Mal.

Es wär nunmal einfacher, wenn ich dort sitze und die Unterlagen, die gefordert wurden abgebe und mir die Dame sagt nicht nur, zitat: "das wars jetzt, das wird geprüft und Sie bekommen dann bescheid, schriftlich"

Das ist nunmal a bissi wenig Info. Was geschieht nun? Was prüft sie? Was ist erledigt und was noch offen (Fremdenpolizei, etc.). Es herrscht nunmal keine Transparenz, das ist Fakt.

Ich verstehe die teilweise zeitliche Überforderung, aber schließlich und endlich findet man diese Informationen bezüglich Abläufe und Prozesse nicht auf offiziellen Seiten, weder bei help.gv.at noch beim Ministerium, noch sonstwo. Vielleicht hat man ja Angst, dass dieses Wissen ausgenutzt werden könnte auf irgendeine Art und Weise (Scheinehe zum Beispiel) aber wie komme ich dazu, mir anhören zu müssen: Sie müssen halt a bissi a Geduld a haben. Schauens, sie sind jung und haben das ganze Leben vor sich. SUPER!!

Ich muss aber auch ein Ticket für die Frau buchen und bezahlen, und das wird teuer je kurzfristiger man es bucht. Man führt 2 getrennte Haushalte, hat hohe Telefonkosten wegen der Entfernung und weil man seinen Schatz schlicht vermisst...und ab 2 Monaten ist das mit einem Einkommen von um die 1,5k EUR nimmer lustig und wird zum finanziellen Problem. Das geht halt nur bei 2 Personen die ZUSAMMEN in der selben Wohnung wohnen aber nicht über 1.000km entfernt. Vor allem wenn sie keinen Job kriegen kann im Moment weil ebbe is am Markt...aber das fragt keiner, is ja mein respektive unser Problem! Und ein erspartes Geld, welches für Sprachkurse gedacht war, wird nun eben dafür ausgegeben...Deutsch lernen wird Sie dann wohl erst später müssen, ergo wird sie später erst anfangen können zu arbeiten...das Kostet alles Geld, Zeit und sehr sehr viel Energie.

Und genau dafür bringt meiner Meinung nach beim Amt keiner ein Verständnis auf, obs ihnen so auferlegt ist oder an der Überbelastung liegt weiss ich nicht. Aber auch mein Tag ist kein Zuckerschlecken, auch ich arbeite für mein Geld hart, von welchem zum Teil auch diese Verwaltungsstrukturen bezahlt werden. Dementsprechend versthe ich das ganze auch zum Teil als Service und erwarte mir auch von dieser Servicestelle ein Mindestmaß an Service und eben mehr Informationen als: na ich schau mir das mal an und dann sag ich Ihnen Bescheid (unterschwellig: irgendwann, vielleicht, eventuell, möglicherweise...wenns grad geht...nur geduld)

Sorry, dass ich diesen Thread zum Luftablassen nutzen musste, man ist schnell gefrustet, trotzdem man immer Freundlich ist, jeder Bitte schnellstmöglich nachkommt, egal welche Unterlagen "gebraucht" werden. Sie wurden nie beanstanded, also gehe ich davon aus das alles korrekt läuft, aber wissen tu ichs nicht und sagen tuts mir auch niemand. Man ist immer in diesem Gefühl gefangen: "wie gehts jetzt weiter, was passiert, an wen liegts, kommt danach noch was oder wars das"??????

Und dann IST man nunmal enttäuscht...SORRY...aber der Informationsfluss geht nur in eine Richtung und das ist NICHT OK.

grüße
matrixaut

Geaendert von matrixaut (03-25-2010 um 15:02 Uhr).
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  #4  
Alt 03-26-2010, 18:22
Moderator
Auslaender
 
Registriert seit: Mar 2009
Beitraege: 2.856
Küchenjurist is on a distinguished road
Standard

Trotz allem ist die Entscheidung, daß Sie hier in Österreich zusammenleben wollen, allein Ihre und eine Behörde, die ihr Kundenservice am deklarierten Willen des Gesetzgebers ausrichtet, an sich auch nichts Ungewöhnliches (und für den einzelnen Sachbearbeiter wohl psychohygienisch auch erträglicher als durch Freundlichkeit auch noch unangebrachten Optimismus zu verströmen).
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  #5  
Alt 03-28-2010, 17:50
Junior Member
Auslaender
 
Registriert seit: Oct 2009
Beitraege: 21
matrixaut is on a distinguished road
Standard

Was heißt denn hier unangebrachten Optimismus??? Soweit ich weiß gibt es einen Rechtsanspruch bei vorliegen aller Voraussetzungen. So ich bez. wir diese erfüllen, hat das mehr damit zu tun, dass der Gesetzgeber genau diesen mit Hilfe der Sachbearbeiter aushebelt.

U.a. Weil weniger Informationen ausgegeben werden und man der Willkür (Ermessensspielraum) des Sachbearbeiters ausgeliefert ist. Von total falschen Tatsachenverdrehungen ganz abgesehen. Zum Beispiel stand bei uns im 1. Schreiben "Ihr Antrag vom xy. Dezember", abgegeben haben wir allerdings schon 2 Monate vorher, so hebelt man ganz nebenbei die 6 Monate maximal Bearbeitungszeit gleich mal aus...womit rechtfertigt man sowas? Auf meine schriftliche Anfrage vor 2 Monaten habe ich diesbezüglich bis heute keine Antwort. Toll nicht?!

Das kann sicher nicht im Interesse des Gesetzgebers eines Rechtsstaates sein, oder bin ich zu naiv und idealistisch???
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  #6  
Alt 03-29-2010, 19:20
Moderator
Auslaender
 
Registriert seit: Mar 2009
Beitraege: 2.856
Küchenjurist is on a distinguished road
Standard

Vermutlich.
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  #7  
Alt 05-22-2010, 21:09
Member
Auslaender
 
Registriert seit: May 2010
Beitraege: 34
RechtStaat is on a distinguished road
Standard man ist ausgeliefert, es gibt keine anderen weg

Liebe matrixaut , Liebe Moderatoren,

Geaendert von RechtStaat (06-02-2010 um 15:09 Uhr).
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  #8  
Alt 05-23-2010, 15:43
Member
Auslaender
 
Registriert seit: May 2010
Beitraege: 76
Schoberer is on a distinguished road
Standard

das problem ist, daß der staat seinen eigenen beamten mißtraut - mit gutem grund - die nicht nur faul sondern teilweise auch korrupt sind.

nach dem motto - je mehr instanzen durlaufen werden müssen - desto eher erfolgt eine gerechte vergabe der visa, aufenthaltstitel usw.

quasi beamte bzw. abteilungen die sich gegenseitig kontrollieren um ungereimtheiten zu minimieren.

man denke nur wie die visa vor einigen jahren in den div. botschaften von serbien, nigerien usw. vergeben wurden.

man geht da von einer zahl von 40000 - meiner meinung noch viel mehr - zu unrecht ausgestellter visa aus!

die meisten davon sind klarerweise nach ablauf der visafrist in europa geblieben und untergetaucht.
Von was die hier leben, dazu kann sich jeder seine gedanken selbst machen.

lg
edwin
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  #9  
Alt 05-23-2010, 21:29
Moderator
Auslaender
 
Registriert seit: Sep 2004
Beitraege: 14.693
helpingshands is on a distinguished road
Standard

Ohne auf die Sinnhaftigkeit der politische Diskussion an dieser Stelle eingehen zu wollen:

Natürlich soll der Zuzug nach Österreich möglichst unattraktiv gemacht werden, und da ist "Totadministrieren" ein probates Mittel. Korruptionsverdacht mag in Einzelfällen eine Rolle spielen, aber die politische Absicht des "Grenzen dicht" ist ungleich stärker.

Ja, die (ehemligen?) Großparteien besorgen das Geschäft der Populisten. Aber auch wenn das schwer vorstellbar scheint: Bei Regierungsbeteiligung der FPÖ würde das Ganze noch schlimmer

Grüsse,
peter
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Stichworte
aufenthalstitel, botschaft, dauer, erstantrag

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