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  #1  
Alt 01-29-2012, 19:30
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Auslaender
 
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Question Frage zur Unterkunft

Hallo,

mein Freund (ukrainischer Staatsbürger) und ich (österreichische Staatsbürgerin) wollen heuer im Spätsommer in der Ukraine heiraten. Unser Leben möchten wir dann gemeinsam in Österreich verbringen. Momentan wohne ich noch bei meiner Mutter, da ich bis letzten Sommer studiert habe. Seitdem verfüge ich zwar über einen Vollzeitjob, aber noch keine eigene Wohnung. Meine Frage lautet nun: Muss ich für die Familienzusammenführung über eine eigene Unterkunft (für uns als Ehepaar) verfügen oder reicht es, wenn ich in der Wohnung meiner Mutter gemeldet bin und er dort ebenfalls wohnen könnte?

Selbstverständlich ist eine eigene Wohnung umgehend nach seiner Ankunft hier geplant, aber ich dachte mir, dass es klüger wäre, in der Zwischenzeit Geld anzusparen, da man ja meinen finanziellen Hintergrund bzw. Polster überprüfen wird und ich noch nicht soo lange arbeite, um Welten angespart haben zu können.

Über eure Hilfe würde ich mich freuen!

Ganz liebe Grüße,
Vienna
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  #2  
Alt 01-30-2012, 16:30
Moderator
Auslaender
 
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Eine Unterkunfsterklärung ihrer Mutter für eine "ortsübliche Unterkunft" genügt (sofern nicht dutzende Personen auf 50 m2 gemeldet sind - kommt gelegtlich vor, weil sich ehemals dort Wohende nie abgemeldet haben)

Grüsse
Peter
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  #3  
Alt 02-01-2012, 18:58
Junior Member
Auslaender
 
Registriert seit: Jan 2012
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Herzlichen Dank für die Information, Peter!!

Liebe Grüße,
Vienna
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  #4  
Alt 11-13-2013, 02:01
Member
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Zitat:
Zitat von helpingshands Beitrag anzeigen
Eine Unterkunfsterklärung ihrer Mutter für eine "ortsübliche Unterkunft" genügt (sofern nicht dutzende Personen auf 50 m2 gemeldet sind - kommt gelegtlich vor, weil sich ehemals dort Wohende nie abgemeldet haben)

Grüsse
Peter
Habe diesbezueglich auch eine Frage und dachte ich schliesse hier an.

Angenommen: ist es rechtens in Wien zu wohnen und zu arbeiten, aber fuer einen FZF Antrag den Nebenwohnsitz anzugeben?

Also zB wuerde ich in Wien leben und wohnen (natuerlich gemeldet sein ebenso muss man ja) aber fuer den Antrag schreibe ich meinen Nebenwohnsitz ein (natuerlich mit dem Gedanken die Wohnkosten zu sparen fuer die Berechnung...) Ist so etwas zulaessig?

Danke und glg
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  #5  
Alt 11-13-2013, 13:54
Moderator
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Meldezettel sind geduldig, der Hauptwohnsitz bestimmt die Behördenzuständigkeit

Grüsse
Peter
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  #6  
Alt 11-13-2013, 14:47
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Zitat:
Zitat von helpingshands Beitrag anzeigen
Meldezettel sind geduldig, der Hauptwohnsitz bestimmt die Behördenzuständigkeit

Grüsse
Peter
kann ich das so deuten, dass ich mich damit nicht strafbar machen wuerde wenn ich zB bei meiner Mutter Hauptgemeldet bleibe aber in einer anderen Stadt arbeite und dort auf Nebenwohnsitz gehe?
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  #7  
Alt 11-13-2013, 23:17
Moderator
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Der Hauptwohnsitz richtet sich nach dem Mittelpunkt der Lebensinteressen, ist also üblicherweise dort, wo man mit der Familie zusammenlebt.
Eine falsche Wohnsitzmeldung ist strafbar.
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  #8  
Alt 11-14-2013, 12:22
Member
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Zitat:
Zitat von Küchenjurist Beitrag anzeigen
Der Hauptwohnsitz richtet sich nach dem Mittelpunkt der Lebensinteressen, ist also üblicherweise dort, wo man mit der Familie zusammenlebt.
Eine falsche Wohnsitzmeldung ist strafbar.
Aber wie ist das wohl wenn man zuerst noch bei der Mutter Hauptgemeldet bleibt, von dieser Stadt aus bzw. Bezirk aus die FZF plant und einen kompletten Umzug erst spaeter plant wenn der Partner auch wirklich da ist.

Ich meine dass man den anderen Wohnsitz nur vorlaeufig auf Nebenwohnsitz laufen laesst da man dort arbeitet und sich ja melden muss, wenn der Partner dann da ist sich ummeldet auf Hauptwohnsitz und Partner mit anmeldet?

Wie bereits woanders erwaehnt, ich habs nicht so mit Gesetzen und Paragraphen
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  #9  
Alt 11-14-2013, 15:42
Moderator
Auslaender
 
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Küchenjurist is on a distinguished road
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Wir schon, und die sind eh schon kompliziert genug.
Wenn Sie anzunehmend im Hotel Mama gratis logieren können, versteh ich aber den Sinn des Manövers nicht ganz.
Ihr Denkfehler besteht vermutlich darin, daß Sie meinen, nur eine Wohnung in die Berechnung einfließen lassen zu müssen.
Tatsächlich verursachen aber mehrere Wohnungen auch mehr an laufenden Kosten, für die entsprechend mehr an Unterhaltsmitteln nachzuweisen ist.
Und wenn Sie etwas verheimlichen, das später auffliegt (zB weil der Mietvertrag für den vormaligen Neben- und späteren Hauptwohnsitz aus der Zeit vor dem Erstantrag datiert), dann haben die §§ mit Ihnen ihren Spaß ...
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  #10  
Alt 11-14-2013, 16:55
Moderator
Auslaender
 
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helpingshands is on a distinguished road
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Bei Pendlern ist das eine durchaus variable Angelegenheit, wo Haupt- und Nebenwohnsitz anzusetzen sind. Wenns zu extrem erscheint, streiten sich ohnehin die Bürgermeister.

Wenn es um die Verfahrensdauer geht, ist das Vermeiden mancher Städte nachvollziehbar. Dass dann aber allenfalls 2x Kosten reinzurechnen sind - s. oben

Grüsse
Peter
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