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  #1  
Alt 03-29-2016, 21:55
Junior Member
Auslaender
 
Registriert seit: Mar 2016
Beitraege: 2
DAvstrii is on a distinguished road
Standard Frage bzgl. Aufenthaltstitel

Hallo Leute, hallo Peter (nachdem du ja der bist der mir wahrscheinlich antwortet),

ich habe eine Frage bzgl. Heirat und Aufenthaltstitel für Familienangehörigen.

Meine Verlobte und ich werden im August 2016 in Moskau heiraten. Die gesamten Dokumente und Termin haben wir bereits, der Hochzeit selbst steht also nichts im Weg.

Im Moment hat sie noch ein "Langzeit" Visum C (ausgestellt auf 1 Jahr, also 90/180).

Meine Frage: Kann sie nach der Hochzeit mit dem alten Reisepass nach Österreich einreisen, und dort dann den Aufenthaltstitel beantragen? Ich frage, da der alte Reisepass ja noch auf ihren Mädchennamen läuft, und sie diesen dann umtragen möchte.

Generell ist eine Antragsstellung im Inland ja, solange sie sich rechtmäßig im Bundesgebiet aufhält möglich. Mir geht es rein nur um die "Problematik" mit dem Mädchennamen.

Generell würde ich die Antragsstellung im Inland bevorzugen, da es schneller geht (Antragseinbringung in NÖ).

Eine weitere Frage: Sollten wir dann nach Wien ziehen, muss man da irgendetwas berücksichtigen beim Aufenthaltstitel selbst? Oder ist das egal (ummelden, etc. ist eh klar)?

Noch die Zusatzinfo: Meine Verlobte ist russische Staatsbürgerin, der Erteilung des Aufenthaltstitel liegt nichts im Weg (Deutsch vor Zuzug, Einkommen, etc. alles okay).

Wir können die Entscheidung auch gerne in Moskau abwarten, für uns kein Problem. Jedoch haben wir, blöderweise, einen Urlaub gebucht, in den UAE, mit Abflug in Wien, was bisher ja kein Problem darstellte (zwecks 90/180 C Visa), aber mit dem neuen Pass natürlich nicht mehr möglich ist.. Es sei denn ich übersehe etwas bei dem mit Peter weiterhelfen kann :-))

Danke im Voraus für deine / eure Hilfe.

Liebe Grüße,
Daniel

Geaendert von DAvstrii (03-30-2016 um 06:04 Uhr).
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  #2  
Alt 03-30-2016, 10:45
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Auslaender
 
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helpingshands is on a distinguished road
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Solange der Pass nicht ungültig gestempelt wird, wird sich an der Grenzkontrolle niemand stoßen (woher sollte er das auch wissen?).
Für den Aufenthaltstitel braucht ihre Gattin aber den geänderten Pass - sofern Sie den Namen ändert (ich kenne jetzt die Möglichkeiten den russischen Namens- und Eherechts nicht).

Wenn ein Umzug vor der Erteilung des Titels erfolgt, wandert der Akt an den neuen Wohnort mit. Erfolgt er später, ist der nächste Verlängerungsantrag eben am neuen Ort zu stellen.

Grüsse
Peter
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  #3  
Alt 03-30-2016, 20:50
Junior Member
Auslaender
 
Registriert seit: Mar 2016
Beitraege: 2
DAvstrii is on a distinguished road
Standard

Hallo Peter,

danke für deine Antwort, hat mir schon mal weitergeholfen.

Darf ich kurz mal darlegen wie wir das jetzt "geplant" haben, und dich bitten mich zu korrigieren wenn ich irgendwo falsch liege:

*) Heirat im August 2016 in Moskau
*) Einreise mit aktuellem Reisepass (mit altem Namen) und Visum nach AT (laut RU Recht muss nur der Inlandspass innerhalb von 10 Tagen entsprechend aktualisiert werden, der Zagran [Auslandspass] nicht)
*) Urlaub in UAE
*) Nach Rückankunft in Moskau Reisepass umschreiben lassen auf neuen Namen
*) Antrag auf Familienzusammenführung in der Ö Botschaft in Moskau stellen
*) Abwarten

Ist es ggf. möglich, bspw. über ein anderes Schengenland für die Dauer der Bearbeitung des Aufenthaltstitels ein Touristenvisum zu erhalten?

Generell sollte die Bearbeitungszeit nicht so lange wie in Wien sein, da in unserem Fall eine BH in NÖ zuständig ist.


Eine Frage habe ich noch zum Antrag selbst:

Dort werden "Verfügbare eigene Mittel zur Sicherung des Lebensunterhaltes für die Aufenthaltsdauer" angegeben, die ja, wenn sie nach AT zieht nicht besitzen wird, da sie zuerst mal einen weiterführenden Deutschkurs belegen wird.

Mein Einkommen beträgt monatlich 2215 EUR netto, wo wird das berüchsichtigt? Oder werden die Lohnzettel dann einfach bei der Botschaft mit abgegeben?

Und kurz zu den Dokumenten:

Reisepass: Klar
Geburtsurkunde: Apostile und übersetzt auf Deutsch?
Lichtbild: Klar
Heiratsurkunde: Apostile und übersetzt auf Deutsch?
Mietvertrag: Reicht da meiner, oder muss ich mit ihr einen Untermietvertrag abschließen?
Versicherung: Klar
Gesicherter Lebensunterhalt: Siehe oben, meine Lohnzettel?
Deutschkenntnisse: Studienabschlusszeugnis, Apostile und übersetzt auf Deutsch?

Gehören Mietvetrag und Lohnzettel irgendwie beglaubigt oder mach ich das Ganze schon wieder komplizierter als es ist?

Liebe Grüße,
Daniel
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  #4  
Alt 04-01-2016, 11:29
Junior Member
Auslaender
 
Registriert seit: Jun 2015
Beitraege: 6
Moses2347 is on a distinguished road
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Hallo Daniel!

Bin auch mit einer Russin verheiratet - wir haben das vor 2 Jahren durchgemacht, haben allerdings den Antrag in Österreich gestellt:

Deine zukünftige Frau braucht, wenn Dein Einkommen ausreichend ist, keine eigenen finanziellen Mitteln.

Zu den Dokumenten:

Es muß ein aktueller KSV-Auszug von Dir beigelegt werden. Von Deiner zukünftigen Ehefrau muß ein Strafregisterauszug (nicht alter als 3 Monate) vom Herkunftsland (also Russland) beigelegt werden.

Geburtsurkunde, Heiratsurkunde, Strafregisterauszug (Führungszeugnis) müssen mit einer russischen Apostille versehen werden - Diese Dokumente samt Apostille müssen dann von einem gerichtlich beeideten Dolmetscher (soviel ich weiss, werden da nur Dolmetscher, die in Österreich ansässig sind, anerkannt) übersetzt werden (Kosten ca. 25 - 30 Euro/Dokument).

Ich würde an Deiner (Eurer) Stelle wenn irgendwie möglich den Antrag im Inland stellen. Wir haben damals auch den Antrag bei einer BH in NÖ gestellt und der Antrag samt Ausstellung der Karte war binnen 3 Wochen erledigt.

LG. Thomas
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  #5  
Alt 04-01-2016, 16:19
Moderator
Auslaender
 
Registriert seit: Sep 2004
Beitraege: 15.380
helpingshands is on a distinguished road
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Alles soweit richtig, auch der Ablaufplan und die Ergänzungen. Antrag in Österreich ist insofern haarig, als der "richtige" Pass fehlt: Eine bösartige Behörde könnte die Einreise mit dem alten Pass übel nehmen, unproblematisch ist die Inlandsantragstellung nur nach Inlandseheschließung (bei der ich nach österr. Namensrecht auch den Namen beibehalten könnte und damit der Pass nicht geändert werden muss)

Grüsse
Peter
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