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  #1  
Alt 08-23-2011, 04:19
Junior Member
Auslaender
 
Registriert seit: Apr 2010
Beitraege: 5
ddia is on a distinguished road
Standard Zulassungskriterien für besonders Hochqualifizierte

Hallo zusammen,

Ich hätte eine (dumme) Frage bezüglich des Feldes "Studium in Österreich" (angenommen Rot-Weiß-Rot Karte für besonders Hochqualifizierte). Was bedeutet genau "zweiter Studienabschnitt bzw. Hälfte der vorgeschriebenen ECTS-Anrechnungspunkte"? Bedeutet "bzw." in diesem Kontext ein "und" oder ein "oder"? Ich meine, ich studiere hier am Masterstudium Elektrotechnik (Bachelorabschluss im Ausland), aber habe die Hälfte der ECTS-Punkte (60 von 120) noch nicht erzielt. Erfülle ich dieses Kriterium oder nicht?

Genauer gesagt, bedeutet dieser Satz:
1) Alle die im zweiten Studienabschnitt (Master?) sind. Auch alle die im ersten Studienabschintt (Bachelor?) sind, aber die mehr als Hälfte der ECTS-Punkte erzielt haben.

oder

2) Nur diejenigen, die im zweiten Studienabschitt (Master?) mehr als Hälfte der ECTS-Punkte erzielt haben?

Oder (nennen wir das 3) ) ein in Österreich abgeschlossenes Masterstudium (ohne Bachelor) ist damit vielleicht gemeint...

Vielleicht liegt es daran, dass ich den Begriff "zweiter Studienabschnitt" nicht ganz verstehe...
Danke für die Antwort!

PS (später zugefügt): Ich habe diesen Satz auf [url]www.help.gv.at[/url] gefunden:
"Zum Nachweis eines Studiums in Österreich (zweiter Studienabschnitt oder Hälfte der ECTS-Anrechnungspunkte) das entsprechende Studienbuch und die entsprechenden Prüfungszeugnisse;"
So wie ich es verstehe, handelt es sich anscheinend um ein "oder" (Szenario 1) ) und mir reicht ein(e) Studienbuch/Studienblatt/Inskriptionsbestätigung?

Geaendert von ddia (08-23-2011 um 04:33 Uhr).
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  #2  
Alt 08-23-2011, 12:16
Moderator
Auslaender
 
Registriert seit: Sep 2004
Beitraege: 15.731
helpingshands is on a distinguished road
Standard

Der Begriff des zweiten Studienabschnitts kommt aus den früheren Diplomstudiengängen - da gab es nicht Bachelor und Master, sondern ersten und zweiten Abschnitt. Die Forderung zielt auf die zumindest teilweise Absolvierung des Studiums in Österreich ab:

- Entweder den zweiten Abschnitt im Diplomstudium, oder
- die Hälfte der ECTS-Punkte des Gesamtstudiums in Österreich

Was mir dabei abgeht, ist das Masterstudium in Ö nach Bachelor im Ausland; aber das könnte gewollt sein: Der erste Abschnitt war in den alten Diplomstudien der kürzere Teil, nunmehr ist das Masterstudium kürzer als das Bakkalaureat, da ist die Forderung nach der Hälfte der ECTS-Punkte ein offensichtlich gewolltes schärferes Kriterium

In den EB zum Entwurf finde ich nichts dazu; da z.B. beim Beschäftigungsrahmen werden Masterstudium und 2. Abschnitt gleichgesetzt - wird man ausjudizieren müssen. (oder das Bachelorstudium weitgehend anrechnen lassen, noch ein od. 2 Prüfungen ablegen, damit wäre sogar das ganze Studium als in Ö absolviert anzusehen, bringt dann 10 Punkte)

Grüsse
Peter
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  #3  
Alt 09-06-2011, 13:37
Junior Member
Auslaender
 
Registriert seit: Jun 2011
Ort: Wien
Beitraege: 16
noce.viennese is on a distinguished road
Standard Mindestbruttoeinkommen für besonders Hochqualifizierte

Hallo an alle!

Mich würde interessieren ob es ein monatliches Mindestbruttoeinkommen für besonders Hochqualifizierte gibt.

Ich habe im Internet gefunden, dass Schlüsselkräfte unter 30 Jahren mindestens € 2.100 verdienen müssen und Schlüsselkräfte über 30 Jahre
mindesten € 2.520 monatlich.
Für HochschulabsolventInnen beträgt das monatliche Bruttoeinkommen mindestens € 1890.
Für Fachkräfte in Mangelberufen ist die Voraussetzung eine Beschäftigung in diesem Beruf zu einem Lohn, der dem Kollektivvertrag bzw. der sonst branchenüblichen Bezahlung entspricht.

Was ist mit besonders Hochqualifizierten? Gibt es einen Grund, warum es keine Angaben zu Mindestbruttoeinkommen für besonders Hochqualifizierte gibt. Heisst das, dass kein Mindestgehalt verlangt wird?

Liebe Grüße
Noce Viennese

Geaendert von noce.viennese (09-06-2011 um 13:40 Uhr).
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  #4  
Alt 09-06-2011, 13:50
Senior Member
Auslaender
 
Registriert seit: Jan 2009
Beitraege: 482
sibasar is on a distinguished road
Standard

Genau so ist es. Es wird zwar für die Ausstellung einer "Blaue Karte-EU" (Bruttojahresgehalt mind. 50.113,50 Euro/ monatlich rund 3.580 Euro zzgl. Sonderzahlungen), für die sonstigen Schlüsselkräfte (Bruttoentgelt monatlich EURO 2.100 bzw. 2.520 Euro zuzüglich Sonderzahlungen) und für Studienabsolventen (1.890 Euro brutto/mtl.) Einkommensgrenzen normiert, nicht jedoch für besonders Hochqualifizierte.
MfG
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  #5  
Alt 09-06-2011, 14:18
Junior Member
Auslaender
 
Registriert seit: Jun 2011
Ort: Wien
Beitraege: 16
noce.viennese is on a distinguished road
Standard

Danke für so eine rasche Antwort.

Gibt es eventuell andere Kriterien, die das Einkommen in diesem Fall beeinflussen könnten?

LG Noce Viennese
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  #6  
Alt 09-07-2011, 05:19
Moderator
Auslaender
 
Registriert seit: Mar 2009
Beitraege: 3.553
Küchenjurist is on a distinguished road
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Plausibilität.
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  #7  
Alt 09-07-2011, 13:14
Moderator
Auslaender
 
Registriert seit: Sep 2004
Beitraege: 15.731
helpingshands is on a distinguished road
Standard

Die Frage ist nicht eindeutig: Ganz generell würde ich meinen, dass die Gehaltshöhe ein Ergebnis der Verhandlungen mit dem Arbeitgeber ist, wo Vorbildung, Erfahrung, der persönliche Eindruck u. dgl einen Einfluss haben werden, aber ich glaube nicht, dass das die Frage war.

Grüsse
Peter
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  #8  
Alt 09-07-2011, 15:11
Junior Member
Auslaender
 
Registriert seit: Jun 2011
Ort: Wien
Beitraege: 16
noce.viennese is on a distinguished road
Standard

Hallo!

Ich bitte um Verzeihung bezüglich Unklarheit der Frage.

Gestern habe ich eine Antwort von AMS Wien bekommen. Ein bestimmtes Mindestentgelt ist nicht vorgeschrieben, das ist schon geklärt worden.

Zietiere: "Das Entgelt muss den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen und dem Entgelt, das Personen mit dieser Qualifikation für die Beschäftigung üblicherweise erhalten."

Wo findet man Infos über "gesetzliche Bestimmungen in Bezug auf Entgelt"?

Mich würde eigentlich diese gesetzliche Seite interessieren, ob Mindestentgelt nach Ausbildung, Erfahrung u.a gesetzlich bestimmt ist oder eine Firma das intern regeln kann/muss...

Gibt es gesetzlich bedingte Unterschiede zwischen staatlichen und privaten Einrichtungen (zB. Universität vs. Forschungsinstitut)?

Was ist mit dem Kollektivvertrag? Mir scheint, dass jede Branche nach dem Kollektivvertrag Entgelt bestimmen kann... Muss jede Firma nach einem bestimmten KV Einkommen von ihren Arbeitnehmern regeln?

Danke!
Noce Viennese
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  #9  
Alt 09-07-2011, 15:18
Moderator
Auslaender
 
Registriert seit: Mar 2009
Beitraege: 3.553
Küchenjurist is on a distinguished road
Standard

Ich glaube das sprengt jetzt etwas den Rahmen dieses Forums.
Allgemein bestimmt § 1152 ABGB, daß im Zweifel für jede Tätigkeit ein angemessenes Entgelt geschuldet wird.
Was angemessen ist, kann sich aus branchenspezifischen Kollektivverträgen, Betriebsvereinbarungen oder auch nur aus gewissen Übungen des redlichen Verkehrs ergeben, die jeweils von verschiedensten Kriterien abhängig sein können.
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