Weiterbildungstrends 2014 – Was ist dieses Jahr gefragt?

| 22. August 2014 | 0 Comments

Laut der aktuellen TNS Infratest-Studie „Weiterbildungstrends 2014“ befürworten mehr HR-Manager denn je eine berufsbegleitende Weiterbildung und schätzen diesbezüglich vor allem die Eigeninitiative der engagierten Arbeitnehmer. Laut den Ergebnissen der Studie geht es den Personalern allerdings nicht nur um den reinen Wissenserwerb für den Beruf, sondern auch um die Bereitschaft, mehr Leistungsbereitschaft und Einsatz zu zeigen, neue Chancen zu ergreifen oder Herausforderungen anzunehmen. Dies liegt vor allem daran, dass Unternehmen heutzutage nahezu täglich neue Anforderungen erfüllen müssen, bedingt durch den Technologiewandel, den Wettbewerbsdruck und zum Teil auch die Globalisierung.

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 Quelle: © TNS Infratest/Studiengemeinschaft Darmstadt; Das Diagramm basiert auf den Ergebnissen der “Weiterbildungstrends 2014″-Studie und verdeutlicht, wie wichtig die Weiterbildungsbereitschaft der Angestellten für Chefs ist. Quell-Link: http://www.sgd.de/no_cache/aktuellespresse/sgd-pressemitteilungen/sgd-pressemitteilung/article/1/Weiterbildungstrends-2014-Eigeninitiative-kommt-bei-Chefs-gut-an.php

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Ganz egal, ob Ernährungsberater oder anderweitig spezialisiert, das Gesundheitswesen bietet mit der passenden Weiterbildung attraktive Berufschancen.

Gerade der Fernunterricht wird diesbezüglich immer häufiger als geeignetes Instrument betrachtet, da diese Möglichkeit sowohl räumliche als auch zeitliche Flexibilität bietet. Mithilfe von Tools wie Lern-Videos, MP3-Dateien, Webinaren, Lern-Software oder einem Online-Campus lässt sich das Lernen so direkt in den Alltag integrieren und ermöglicht einen multimedialen, interaktiven, vernetzten und mobilen Zugriff. Bei der Auswahl eines Fernstudiums oder einer Weiterbildung sollte allerdings im Vorfeld gut selektiert werden, damit auch die individuell passende Bildungseinrichtung gefunden wird. Sinnvoll ist beispielsweise ein Abschluss, der auch international anerkannt wird, so wie ihn beispielsweise die KMU Akademie, erreichbar unter www.kmuakademie.ac.at, bietet.

1.    Weiterbildung im Gesundheitswesen
Mit über fünf Millionen Beschäftigten ist die Gesundheitswirtschaft einer der wohl größten Arbeitgeber und gehört gleichzeitig zu den stärksten Wachstumsbranchen. Da die Nachfrage nach pflegerischen und gesundheitlichen Leistungen in Zukunft voraussichtlich noch weiter steigen wird – vor allem aufgrund der demographischen Entwicklung –, gibt es im Bereich des Gesundheitswesens eine Vielzahl von Möglichkeiten, um sich weiterzubilden. Etliche Berufsbilder haben sich in deErnährungsberater n letzten Jahren neu gebildet, wobei insbesondere Fähigkeiten wie gesundheitsökonomisches Wissen, medizinische Kenntnisse und branchenspezifische betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse entscheidend sind, damit medizinische Versorgungszentren optimal verwaltet und geführt werden können. Je nachdem, welcher Fachbereich hierbei von den Interessenten angestrebt wird, stehen unterschiedliche Arten der Aus- und Fortbildung bereit, darunter beispielsweise auch Bachelor-Studiengänge für Fächer wie Gesundheitsökonomie, Gesundheitstechnologie-Management und Gesundheitstourismus, ebenso bieten sich jedoch auch sinnvolle Weiterbildungen zu unterschiedlichen Bereichen wie dem Facility-Management im Gesundheitswesen, der Gesundheitspsychologie, dem Healthmarketing oder als Ernährungsberater an.

2.    Weiterbildung während der Ausbildung
Der Arbeitsmarkt ist in vielerlei Hinsicht ein stark umkämpftes Gebiet, in einigen Bereichen kann es daher durchaus Sinn machen, bereits während der Ausbildung eine Weiterbildung zu beginnen. Gerade so können Auszubildende dafür sorgen, dass sie später mit einigen zusätzlichen Leistungen auftrumpfen können und sich womöglich entscheidende Vorteile nach der Ausbildung sichern. Entsprechende Weiterbildungen lassen sich beispielsweise über Angebote der IHK realisieren oder finden direkt innerhalb des Ausbildungsbetriebs statt. Berufsschüler nehmen darüber hinaus außerdem oft die Möglichkeit wahr, Nachhilfeangebote zu nutzen, da sie häufig das Gefühl haben, nicht ausreichend ausgebildet zu werden. Ebenso sind Weiterbildungen eine gute Möglichkeit, um das eigene Profil abzurunden – viele Unternehmen haben hier die Erfahrung gemacht, dass jedoch nicht nur entsprechende Fortbildungsangebote für gesteigerte Motivation und nachhaltiges Wissen sorgen, sondern auch die stärkere Einbindung der Azubis in den Betrieb eine maßgebliche Konstante ist, mit der meist ganz von selbst positive Leistungseffekte einhergehen.

  • Wichtig: Bevor Auszubildende eine Weiterbildungsmaßnahme in Anspruch nehmen, ist im Vorfeld in jedem Fall ein Gespräch mit dem Ausbilder anzuraten. Denn nicht jede Weiterbildung macht Sinn, sodass hier gerade das persönliche Gespräch sowie die Eigeninitiative des Azubis zwei unverzichtbare Komponenten darstellen.

3.    Aufschwung im Fachbereich Intralogistik

Auch die Logistikbranche verspricht zahlreiche Karrierechancen, die mit Studium, Ausbildung oder Weiterbildung erreichbar sind.

Auch die Logistikbranche verspricht zahlreiche Karrierechancen, die mit Studium, Ausbildung oder Weiterbildung erreichbar sind.

Laut einer Umfrage des Logistikberaters IWL AG wird der Förder- und Lagertechnik ein großer Wachstumsmarkt prognostiziert. Bei anhaltendem Wirtschaftswachstum werden der Branche deutliche Kapazitätserweiterungen vorausgesagt, die bei Unentschlossenen durchaus als Entscheidungshilfe fungieren können, wenn es um eine Aus- oder Weiterbildung geht. Unter anderem bieten sich diesbezüglich unterschiedliche Berufe an, die beispielsweise via Fernstudium erlernbar sein. Qualifikationen sind unter anderem im Logistikmanagement, als Speditionssachbearbeiter oder als Lagerverwalter möglich, aber auch Studiengänge wie der Bachelor of Science im Logistikmanagement oder der Bachelor of Arts im Gesundheitsmanagement sind zukunftsträchtige Optionen.

4.    Starke Nachfrage bei Beratung und Coaching
Coaching boomt bereits seit einiger Zeit und ist seitdem in aller Munde. Hinter dem noch vergleichsweise neuen Phänomen verbirgt sich ein Beruf mit Zukunft, wobei sich das Coaching selbst vor allem mit den Bereichen Beruf, Leistung und Karriere beschäftigt. Unterschieden wird daher beispielsweise zwischen dem Business-Coach, dem Sales-Coach oder Management-Coach, aber auch das Konzept des Personal Coach und des psychologischen Beraters sind interessante Tätigkeitsschwerpunkte. Neben einer fundierten Ausbildung sollten angehende Coaches allerdings auch über Authentizität, Sozialkompetenz und Methodenkompetenz verfügen. Geht es um die entsprechende Ausbildung, so sind mehrere Möglichkeiten vorhanden: Das kann einerseits der siebentägige Crashkurs sein, der sich vor allem für ehemalige Führungskräfte eignet, das Psychologie-Studium für einen umfassenden Einstieg in die Beratertätigkeit oder die Weiterbildung, in der bestimmte Schwerpunkte gesetzt werden.

5.    Weiterbildung zum Meister
Die Weiterbildung zum Meister gilt noch immer als die wohl beliebteste Aufstiegsfortbildung und ermöglicht den Teilnehmern nicht nur das Vorantreiben der eigenen Karriere, sondern erweitert gleichzeitig die fachlichen und kaufmännischen Kompetenzen. In den vergangenen Jahren ist die Teilnehmerzahl bezüglich der Weiterbildung zum Meister daher wieder stetig angestiegen, wobei am häufigsten der Meister im Elektro- und Metallgewerbe angestrebt wird. In vielen Unternehmen ist der Meister außerdem fast schon Pflicht, um überhaupt in Führungspositionen zu gelangen, gleichzeitig stellt er aber auch ein sicheres Fundament für die Selbständigkeit dar. Denn neben der fachlichen Ausbildung bietet der Meisterbrief auch die erforderlichen Qualifikationen bezüglich der Unternehmensführung, Betriebswirtschaft und Arbeitspädagogik. Gleichzeitig genießt der Abschluss auch international hohes Ansehen und kann als Basis für ein darauf aufbauendes fachgebundenes Fachhochschulstudium oder das Studium der BWL dienen. Demnach ist der Meisterbrief also ein Gütesiegel, das für Kompetenz und Knowhow in verschiedenen Bereichen steht.

Abbildung 1: pixabay.com ©mojzagrebinfo(CC0 1.0)
Abbildung 2: pixabay.com ©PublicDomainPictures (CC0 1.0)

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